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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
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Was hat Kaiser Konstantin wo am Himmel gesehen? #3
(512 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 16.02.2020 um 00:22 Uhr (
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)
3. Lucius Caelius Firmianus gen. Lactantius (ca. 260 – 330 u.Z.): Von den Todesarten der Verfolger
Bereits war der Bürgerkrieg zum Ausbruch gekommen. Maxentius hielt sich innerhalb Roms, denn ein Götterspruch verkündete ihm den Untergang, wenn er den Fuß vor die Tore der Stadt setzen würde. Doch ließ er den Krieg durch tüchtige Feldherren führen. An Streitkräften war Maxentius überlegen; denn er hatte das Heer seines Vaters von Severus überkommen und sein eigenes Heer jüngst von dem Lande der Mauren und Gätuler herbeigezogen. In der ersten Schlacht behielt das Heer des Maxentius die Oberhand. Da faßte Konstantin neuen Mut, und zu Sieg oder Tod entschlossen, rückte er mit der ganzen Macht gegen die Stadt heran und lagerte sich gegenüber der Milvischen Brücke. Es stand der Tag bevor, an dem Maxentius die Herrschaft angetreten hatte. Es war dies der siebenundzwanzigste Oktober; die Feierlichkeiten seiner fünfjährigen Regierungszeit gingen zu Ende. Konstantin ward im Traum ermahnt, das himmlische Zeichen Gottes auf den Schilden anbringen zu lassen und so die Schlacht zu beginnen. Er kommt dem Befehle nach, und indem er den Buchstaben X wagerecht legte und die oberste Spitze umbog, zeichnete er Chr(istus) auf die Schilde
1)
. Mit diesem Zeichen gewaffnet, greift das Heer zum Schwert. Der Feind rückt ohne den Oberfeldherrn entgegen und überschreitet die Brücke. Die Heere stoßen gleicher Ausdehnung aufeinander. Auf beiden Seiten wird mit höchster Anstrengung gekämpft: „Nicht hier gilt Fliehen und dort nicht.“
In der Stadt entsteht Aufruhr. Man schilt auf Maxentius als Verräter der öffentlichen Wohlfahrt, und als man seiner ansichtig wurde – er gab gerade Rennspiele am Jahrestage seiner Erhebung -, da schrie plötzlich das Volk wie mit einer Stimme: „Konstantin kann nicht besiegt werden!“ Durch diesen Zuruf außer Fassung gebracht, stürzt er aus der Rennbahn, beruft einige Senatoren und läßt die Sibyllinischen Bücher nachschlagen. In diesen fand sich, daß an jenem Tage ein Feind der Römer umkommen werde. Dieser Ausspruch erweckt in ihm die Hoffnung auf Sieg. Er bricht auf und zieht in die Schlacht. Hinter ihm wird die Brücke aufgerissen. Bei seinem Anblicke verschärft sich der Kampf, und die Hand Gottes waltete über dem Schlachtfelde. Schrecken befällt das Heer des Maxentius; er selbst wendet sich zur Flucht und eilt der Brücke zu, die teilweise abgebrochen war. Die Masse der Fliehenden stürzt ihm nach und drängt ihn in den Tiber hinab. So war endlich der erbitterte Krieg zuende. Konstantin wird unter großer Freudenbezeigung des Senates und des Volkes als Kaiser empfangen. [...]
(44)
-----
1)
d.h. das bekannte Chi-rho-Zeichen
Hier ist es ein Traumbild des Konstantin.
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