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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
Was hat Kaiser Konstantin wo am Himmel gesehen? #2 (554 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 16.02.2020 um 00:17 Uhr (Zitieren)
2. Eusebius von Caesarea (ca. 264/5 – 337/41 u.Z.): Kirchengeschichte

Nach dem Sieg über Maxentius bei der Milvischen Brücke rückt der siegreiche Konstantin in Rom ein.

Solche und ähnliche Lieder sang Konstantin durch seine Taten dem allwaltenden Gott, dem Urheber seines Sieges, und rückte im Triumph in Rom ein, wo ihn alle Bewohner samt den Weibern und Kindern, die Senatoren und die übrigen hohen Beamten und das ganze römische Volk herzlich und strahlenden Auges als Erlöser, Heiland und Wohltäter unter Freudenrufen und unermeßlichem Jubel empfingen. Konstantin aber ließ sich bei der ihm angeborenen Frömmigkeit gegen Gott durch die Zurufe überhaupt nicht irreführen und durch die Lobpreisungen nicht zu Hochmut verleiten, sondern befahl alsogleich in dem festen Bewußtsein, daß ihm Gott geholfen habe, daß man seinem Standbilde das Zeichen des heilbringenden Leidens1) in die Hand gebe. Und da sie ihn tatsächlich mit dem heilbringenden Zeichen in der Rechten an dem belebtesten Platze in Rom aufstellten, gebot er folgende Inschrift in lateinischer Sprache anzubringen:

„Durch dieses Zeichen des Heiles, den wahren Prüfstein der Tapferkeit, habe ich eure Stadt vom Joche des Tyrannen errettet und befreit und dem Senate und Volke der Römer mit der Freiheit die alte Würde und den alten Glanz wiedergegeben.“

(IX 9)

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1) d.h. das Kreuz

In dieser Version des Eusebius ist von keiner Erscheinung die Rede.
 
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