Wenn es nur so einfach wäre, wie Lykurg es darstellt.
Der Vergleich ist so nicht auf Menschen übertragbar,
die einen freien Willen haben, heute zumindest
weitgehend.
Und es gilt auch nicht für alle Hunde.
Auch die haben ihre Eigenheiten, die man nicht
alle einfach so abdressieren kann.
Eine gute Erziehung ist Hohe Kunst, die die Mehrheit m.E. nicht wirklich beherrscht.
Entsprechend sind die Resultate:
https://www.aerzteblatt.de/news/immer-mehr-kinder-wegen-psychischer-probleme-in-stationarer-versorgung-16cf32d6-6179-4a05-86ee-d137b835ccf0
Mit Geld allein ist das Problem nicht lösbar.
Ein fataler Irrglaube vieler Politiker und Eltern.
Geld ist eben nicht alles.
Wo es an Zeit, Zuwendung und Zärtlichkeit,
kurz: an spürbarer Akzeptation fehlt, sind (große)
Probleme vorprogrammiert.
Natürlich gilt auch:
Viele Eltern wollen das Beste, scheitern aber an den strukturellen Bedingungen
einer überlasteten und extrem beschleunigten Gesellschaft.
Es ist ein Zusammenspiel aus familiären,
gesellschaftlichen und politischen Faktoren.
Und viele können mit Geld nicht umgehen
oder einfach ab und zu auf etwas verzichten,
was die Wirtschaft auch gar nicht will.
Konsum auf Pleitegeier-kommt-raus ist
wichtiger als gesunde finanzielle Verhältnisse.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/schuldneratlas-verschuldung-steigt-100.html