α β γ δ ε ζ η θ ι κ λ μ ν ξ ο π ρ ς σ τ υ φ χ ψ ω Α Β Γ Δ Ε Ζ Η Θ Ι Κ Λ Μ Ν Ξ Ο Π Ρ C Σ Τ Υ Φ Χ Ψ Ω Ἷ Schließen Bewegen ?
Altgriechisch Wörterbuch - Forum
Nicht dem Glück trauen (73 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 05.06.2026 um 16:21 Uhr (Zitieren)
Putarch, Aussprüche von Spartanern (Moralia 224 D):

Leotychidas war König von Sparta im 7. Jhdt. v.u.Z.
In answer to the man who asked how any man could best preserve his present state of good fortune [τὰ παρόντα τῶν ἀγαθῶν], he [sc. Leotychidas] said, “By not trusting everything to chance [εἰ μὴ πάντα τῇ τύχῃ πιστεύοι].”

[Plutarch: Moralia III. Ed. by Frank Cole Babbitt. Cambridge (Mass.)/London 72004, pp. 342 sq.]
Re: Nicht dem Glück trauen
meine Meinung schrieb am 06.06.2026 um 13:20 Uhr (Zitieren)
By not trusting everything to chance

Schön gesagt, aber vieles hängt nun einmal vom Zufall ab.

„Le hasard est le seul souverain légitime de l'univers.“ (Napoleon zugeschrieben)

PS.
Warum welches Atom wann zerfällt, ist Zufall.

Der radioaktive Zerfall eines einzelnen Atoms ist nach den Gesetzen der Quantenmechanik ein fundamentaler, reiner Zufall.

Kein Alterungsprozess: Ein Atom, das seit Jahrmillionen existiert, hat in der nächsten Sekunde exakt dieselbe Wahrscheinlichkeit zu zerfallen wie ein neu entstandenes.

Keine Ursache: Es gibt keine inneren oder äußeren Auslöser, die den exakten Moment bestimmen. Der Zeitpunkt ist für ein einzelnes Atom absolut unvorhersehbar.

Statistische Präzision: Erst bei einer riesigen Menge von Atomen wird der Zufall berechenbar. Daraus ergibt sich die präzise messbare Halbwertszeit
.
 
Antwort
Titel:
Name:
E-Mail:
Eintrag:
Spamschutz - klicken Sie auf folgendes Bild: kapitolinische Wölfin

Aktivieren Sie JavaScript, falls Sie kein Bild auswählen können.