α β γ δ ε ζ η θ ι κ λ μ ν ξ ο π ρ ς σ τ υ φ χ ψ ω Α Β Γ Δ Ε Ζ Η Θ Ι Κ Λ Μ Ν Ξ Ο Π Ρ C Σ Τ Υ Φ Χ Ψ Ω ἀ ἁ ά ὰ ᾶ ἄ ἅ ἂ ἃ ἆ ἇ ᾳ ᾷ Ἀ Ἁ Ἄ Ἅ Ἂ Ἃ Ἆ Ἇ ἐ ἑ έ ὲ ἔ ἕ ἒ ἓ Ἐ Ἑ Ἔ Ἕ ἠ ἡ ή ὴ ῆ ἤ ἥ ἢ ἣ ἦ ἧ ῃ ῇ ᾗ Ἠ Ἡ Ἤ Ἥ Ἦ Ἧ ἰ ἱ ί ὶ ἴ ἵ ἲ ἳ ἶ ἷ ῖ Ἰ Ἱ Ἴ Ἵ Ἶ Ἷ ὀ ὁ ό ὸ ὄ ὅ ὂ ὃ Ὀ Ὁ Ὄ Ὅ Ὂ Ὃ ῥ ὐ ὑ ύ ὺ ὔ ὕ ὒ ὓ ὖ ὗ ῦ Ὑ Ὓ Ὕ Ὗ Ῠ Ῡ Ὺ Ύ ὠ ὡ ώ ὼ ὤ ὥ ὢ ὣ ὦ ὧ ῳ ῶ ῷ ᾧ ᾤ Ὠ Ὡ Ὤ Ὥ Ὢ Ὣ Ὦ Ὧ Schließen Bewegen ?
Altgriechisch Wörterbuch - Forum
Der Preis der Freiheit (251 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 29.04.2026 um 00:00 Uhr (Zitieren)
Plutarch, Aussprüche von Spartanern (Moralia 216 A):

Agis II. war ein spartanischer König, der von 427 bis 401 v.u.Z. regierte.
When someone brought forward a plan, for the freedom of the Greeks, while not lacking idealism, was difficult to put into practice, he [sc. Agis] said, “Your words, my friend, need the backing of power and money. [προσδέονταί σου, ὦ ξένε, ἔφη, οἱ λόγοι δυνάμεως καὶ χρημάτων.]”

[Plutarch: Moralia III. Ed. by Frank Cole Babbitt. Cambridge (Mass.)/London 72004, pp. 290 sq.]
Re: Der Preis der Freiheit
βροχή schrieb am 29.04.2026 um 04:48 Uhr (Zitieren)
Erstaunlich, setze für "der Griechen" "des Buckelwals" ein und es passt immer noch perfekt.

Der Meeressäuger zog einen Studenten mit der Idee für den Plan, Geld in Form 2er Superreicher und Macht in Form eines Umweltminister in seinen Bann.





Re: Der Preis der Freiheit
Γραικύλος schrieb am 29.04.2026 um 08:59 Uhr (Zitieren)
Ich hatte an das iranische Volk gedacht.
Re: Der Preis der Freiheit
meine Meinung schrieb am 29.04.2026 um 09:22 Uhr (Zitieren)
Der Meeressäuger zog einen Studenten mit der Idee für den Plan, Geld in Form 2er Superreicher und Macht in Form eines Umweltminister in seinen Bann.

Auch so kommt man in die Schlagzeilen,
kann man Follower generieren und damit Geld
verdienen.
Nihil fit sine causa (=Hintergedanken),
für Gotteslohn tut heute kaum noch einer netwas,
zumal wenn auf Profit gehofft werden kann.
Ist ja auch kein Wunder: Von irgendwas muss der
Studentenmensch auch leben und Kontakt zum
Kapital kann nicht schaden.
Re: Der Preis der Freiheit
βροχή schrieb am 29.04.2026 um 09:43 Uhr (Zitieren)
Von irgendwas muss der
Studentenmensch auch leben und Kontakt zum
Kapital kann nicht schaden.


Du kannst seine Leistung nicht ansatzweise überblicken. Primitiv abwerten, dafür reicht es gerade.

Re: Der Preis der Freiheit
βροχή schrieb am 29.04.2026 um 10:57 Uhr (Zitieren)
Re: Der Preis der Freiheit
βροχή schrieb am 29.04.2026 um 11:36 Uhr (Zitieren)
@graeculus

Ich hatte an das iranische Volk gedacht.


Wer hat den Plan? Welchen Plan?





Re: Der Preis der Freiheit
Γραικύλος schrieb am 29.04.2026 um 13:35 Uhr (Zitieren)
Ich und der Sohn des Schahs, zum Beispiel.
Re: Der Preis der Freiheit
meine Meinung schrieb am 29.04.2026 um 14:18 Uhr (Zitieren)
Primitiv abwerten, dafür reicht es gerade.

Behalte deine rosarote Brille weiter auf.
Deine heranlassende,selektive Besserwisserei lass bitte weg. Du bist auch nicht omniszient und
noch hast du den vollen Überblick.
Zu welchem Studenten hast du Kontakt?
Woher kennst du die aktuelle Szene?

Ich vermute, dass du die Ökonomie nicht allzu kennst und deren knallharte Gesetze, wie ich
es erst gestern wieder in einem Gespräch mit
einer Fachverkäuferin hörte..

Die Wichtigtuerei war selten stärker ausgeprägt
als heute, auch und gerade unter "selbstlosen"
Studenten mit ihren natürlichen Ego-Problemen.

Heute wird alles zu Geld gemacht, was sich dazu
machen lässt.
Diese Tendenz ist längst in der Jugend angekommen.(Influencing = modernes Schnellballsystem)

Philosophischer Hintergrund (Max Stirner,
„Der Einzige und sein Eigentum“ (1844)
Stirner kritisierte in seinem Werk, dass Menschen oft Idealen
(wie der Menschheit, dem Staat oder der Moral) dienen,
die er als „Sparren“ oder fixe Ideen bezeichnete.
Er argumentierte, dass auch vermeintlich selbstloses Verhalten oft
nur eine Form der Selbstinszenierung
oder Unterwerfung unter ein abstraktes Konzept sei.

Ich füge aber hinzu:
Oft ist es den Betroffenen gar nicht bewusst,
weil sie im mainstream einfach mitschwimmen
und nicht Außenseiter sein wollen.
Die Macht des Geld reicht überall hin.
Nicht nur renommierte Politiker und Stars
sind ihr immer erlegen und erliegen ihr weiter.
Als Lobbyisten verdienen sie ein Vielfaches
ihres Politikergehaltes und fallen sehr weich,
wenn sie aufhören (müssen oder wollen).
Beispiele:
Christian Lindner: Bundesfinanzminister → Senior Advisor bei Teneo & Aufsichtsrat bei der Serviceplan Group

Florian Toncar: Parlamentarischer Staatssekretär im Finanzministerium → Bereichsvorstand bei der Deutschen Vermögensberatung (DVAG)

Jörg Kukies: Bundesfinanzminister / Staatssekretär → Führungsposition bei Morgan Stanley

Linda Teuteberg: Mitglied des Bundestages / FDP-Generalsekretärin → Senior Advisor bei FGS Global

Hans-Peter Friedrich: Bundesinnenminister / Vize-Bundestagspräsident → Präsident des Lobbyverbands ProMobilität

Udo Schiefner: Vorsitzender des Verkehrsausschusses im Bundestag → Berater für die Lobbyagentur Eutop

Gerhard Schröder: Bundeskanzler → Aufsichtsratsvorsitzender bei Nord Stream / Rosneft

Sigmar Gabriel: Vizekanzler / Außenminister → Aufsichtsrat bei der Deutschen Bank / Berater für Thyssenkrupp

Ronald Pofalla: Kanzleramtsminister → Vorstand für Infrastruktur bei der Deutschen Bahn

Johannes Hahn: EU-Kommissar für Haushalt → Berater bei der Vienna Insurance Group (VIG)

Wichtigtuerei ist ein evolutionäres Erbe;
Wer sich am besten inszeniert, bekommt
das Weibchen/Männchen, wie neulich wieder in einer
Tier-Doku zu sehen war.

Betrachtet man Greta Thunberg durch die Brille von Max Stirner oder Ihrer Kritik der „Wichtigtuerei“, ergeben sich zwei Lesarten:

Die Sicht der Kritiker: Auch wenn sie das Geld spendet, „vermarktet“ sie ihre Marke. Die Monetarisierung findet hier indirekt statt – durch sozialen Einfluss, Macht und globale Bekanntheit, was Stirner wohl als eine Form von „geistigem Eigentum“ oder Machtgewinn durch moralische Überlegenheit gewertet hätte.

Die faktische Sicht: Ökonomisch gesehen ist sie eine Ausnahmeerscheinung, da sie die üblichen Mechanismen der „Jugend von heute“ (Influencer-Marketing, Sponsoring, Werbung) konsequent ablehnt. Während andere in ihrer Position Millionen durch Werbedeals verdienen würden, bleibt ihr privates Konto vergleichsweise klein.

Zusammenfassend: Sie hat Millionen „eingenommen“, aber fast nichts davon im Sinne eines persönlichen Gewinns „verdient“. Sie ist damit paradoxerweise ein Beispiel für jemanden, der in einem System der totalen Ökonomisierung versucht, sich genau dieser Logik zu entziehen – was wiederum von anderen als die höchste Form der „Wichtigtuerei“ (moralischer Narzissmus) ausgelegt werden kann.


Und Kanzler Merz macht heute noch
seine Tätigkeit beim umstrittenen US-
Vermögensverwalter BLACK ROCK zu schaffen.

Liste der Honorarsätze für Vorträge zum Kopieren:

Ehemalige Bundeskanzler: 50.000 € – 150.000 € pro Auftritt

Ehemalige Bundesminister: 15.000 € – 40.000 € pro Auftritt

Bekannte Fachpolitiker: 5.000 € – 15.000 € pro Auftritt

Einzelschätzungen (pro Vortrag):

Gerhard Schröder: ca. 50.000 € – 75.000 €

Robert Habeck: ca. 25.000 € – 75.000 € (erwartete Sätze 2026)

Sigmar Gabriel: ca. 20.000 € – 30.000 €

Christian Lindner: ca. 15.000 € – 30.000 € (außerhalb der Amtszeit)

Peer Steinbrück: ca. 15.000 €

Von der oft zweifelhaften Qualität der Vorträge
will ich nicht reden: Von Binsenweisheit bis
hochgestochener Verbalschwurbelei ist alles dabei.
Name sells und wird vermarktet, auch zum
Nutzen des Staates, der von der Reichensteuer der
Redner profitiert als Geschäftsmodell.


Jeder ist sich selbst der Nächste. Das will die Evolution.
Und wer das gar nicht tut und diese Logik durchbrechen will,
bekommt Probleme oder
landete gar am Kreuz.
Re: Der Preis der Freiheit
βροχή schrieb am 29.04.2026 um 14:27 Uhr (Zitieren)
. Du bist auch nicht omniszient und
noch hast du den vollen Überblick.


habe auch nie solches behauptet.
Ich sehe das Ergebnis, und ich weiß von anspruchsvollen Projekten, wie viel da im Hintergrund nötig ist, um so ein Ergebnis zustande zu bringen.

Re: Der Preis der Freiheit
βροχή schrieb am 29.04.2026 um 14:39 Uhr (Zitieren)
Ich und der Sohn des Schahs, zum Beispiel.


@Γραικύλος

Was ist Dein Plan, den Du einem reichen und mächtigen oder einem reichen und einem mächtigen zur Umsetzung empfehlen möchtest?





Re: Der Preis der Freiheit
Γραικύλος schrieb am 29.04.2026 um 14:54 Uhr (Zitieren)
Ich möchte das nicht einem Mächtigen und Reichen anvertrauen, verstehe "need the backing of power and money" auch nicht so.
Also, Trump wird das nicht bringen.
Re: Der Preis der Freiheit
Γραικύλος schrieb am 29.04.2026 um 15:06 Uhr (Zitieren)
"You got the guns, we got the number", das reicht nicht, wie man Anfang des Jahres im Iran gesehen hat. In irgendeiner Weise müssen Geld und Macht hinzukommen. Doch nicht so, wie Trump das tut.
Re: Der Preis der Freiheit
βροχή schrieb am 29.04.2026 um 15:28 Uhr (Zitieren)

Was ist Dein Plan, für den "need the backing of power and money"?





Re: Der Preis der Freiheit
βροχή schrieb am 29.04.2026 um 15:30 Uhr (Zitieren)

In irgendeiner Weise müssen Geld und Macht hinzukommen.


zu welchem Plan, bzw. plan, for the freedom of the Iraners?


Re: Der Preis der Freiheit
Γραικύλος schrieb am 29.04.2026 um 15:44 Uhr (Zitieren)
Mich mit oppositionellen Iranern unterhalten, was sie in materieller Hinsicht brauchen.
Jedenfalls nicht über die Köpfe der Menschen hinweg, die eine Demokratie aufbauen wollen.

Gerne spräche ich mit Jafar Panahi darüber, von dessen Meinung ich viel halte.
Re: Der Preis der Freiheit
βροχή schrieb am 29.04.2026 um 16:34 Uhr (Zitieren)
... das ist alles richtig, aber es ist kein Plan.

Viel. hat Jafar Panahi einen Plan oder jmd. anderes, ich weiß es nicht.


 
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