Eine Satire auf die Ausrottung der Juden #3 (151 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 24.04.2026 um 13:59 Uhr (Zitieren)
Fortsetzung des Kladderadatsch-Artikels aus dem Jahre 1875:
(Facsimile Querschnitt – Kladderadatsch. Hrsg. v. Liesel Hartenstein. Bern o.J., S. 110)
Auch hier habe ich den Eindruck, daß die Verfolger der Juden die Zielscheibe des Spottes sind. Dermaßen peinlich, daß sie eine Vertuschung ihres Tuns nötig haben.
Re: Eine Satire auf die Ausrottung der Juden #3
Γραικύλος schrieb am 24.04.2026 um 14:01 Uhr (Zitieren)
Den Verfolger Eirund - ich habe nicht herausfinden können, wer das sein soll - will man loswerden.
Re: Eine Satire auf die Ausrottung der Juden #3
βροχή schrieb am 24.04.2026 um 15:31 Uhr (Zitieren)
βροχή schrieb am 24.04.2026 um 15:35 Uhr (Zitieren)
Re: Eine Satire auf die Ausrottung der Juden #3
Patroklos schrieb am 24.04.2026 um 15:42 Uhr (Zitieren)
Eirund.
Namentlich ist niemand zu finden. Eirund=oval könnte auf eine bekannte ovale Karikatur hindeuten. Vgl. Kohl/Birne.
Re: Eine Satire auf die Ausrottung der Juden #3
Γραικύλος schrieb am 24.04.2026 um 16:08 Uhr (Zitieren)
Daß schon ab 1923 die Herausgeber Hitler unterstützten, kann ich auf der Basis meines Auswahlbandes nicht bestätigen. Ab 1933 ist der Kladderadatsch selbstverständlich gleichgeschaltet.
Aber davon sind wir 1875 noch weit entfernt.
Re: Eine Satire auf die Ausrottung der Juden #3
Γραικύλος schrieb am 24.04.2026 um 17:09 Uhr (Zitieren)
Für mich ist das nicht leicht zu entscheiden, ob die vorliegende Satire antisemitisch oder antiantisemitisch ist, ob sie die Semiten oder die Antisemiten aufs Korn nimmt. Oder gar beide.
Doch wie gesagt, man sollte mit dem endgültigen Urteil bis zum Ende warten.