Γραικύλος schrieb am 22.04.2026 um 15:51 Uhr (Zitieren)
Nachdem das von Graham Bell verbesserte Telephon in Amerika seinen Siegeszug angetreten hatte, verbreitete es sich vom Jahre 1877 ab auch in Europa.
(Facsimile Querschnitt – Kladderadatsch. Hrsg. v. Liesel Hartenstein. Bern o.J., S. 117)
(1) Generalpostdirektor Heinrich von Stephan
(2) Mit Erlass vom 21. Juni 1875 führte Stephan 671 Verdeutschungen im Postwesen ein, darunter „Briefumschlag“ (statt des bis dahin üblichen französischen couvert), „Einschreiben“ (statt recommandé), „Postkarte“ (Correspondenzkarte), „postlagernd“ (poste restante), „Nachnahme“ (remboursement) und „Einlieferungsschein“ (récépissé). Er gilt daher als ein Vertreter des deutschen Sprachpurismus. [Wikipedia]
Re: Bismarck in Hexametern #1
info schrieb am 22.04.2026 um 16:52 Uhr (Zitieren)
Der Hexameter ist ein Versmaß für heroische Dichtung - es passt sogar auf den allmächtigen Bismarck besser als auf den Pfarrershaushalt in Holstein - deshalb mein Spaß, wenn Tabakspfeife und Kaffeekanne darin vorkommen.
Re: Bismarck in Hexametern #1
Persephone schrieb am 24.04.2026 um 13:34 Uhr (Zitieren)
Ich denke eher, Voss hätte spätestens bei Uhr den Stift gezückt, mit dem er schon Reineke Fuchs und Hermann und Dorothea angestrichen hat.
Re: Bismarck in Hexametern #1
Bukolos schrieb am 26.04.2026 um 05:13 Uhr (Zitieren)
Seit Theokrit war man da nicht mehr so streng (und wirklich heroisch ist ja auch Hesiod schon nicht). Voß (der auch den Theokrit übersetzt hat) nennt die Luise nicht umsonst Ein ländliches Gedicht in drei Idyllen.