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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
Der Tod des Orpheus #3 (69 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 18.02.2026 um 00:12 Uhr (Zitieren)
3. Stobaios: Florilegium

Φανοκλέους.
Ἤ ὡς Οἰάγροιο πάις Θρηΐκιος Ὀρφεὺς
ἐκ θυμοῦ Κάλαιν στέρξε Βορηιάδην,
πολλάκι δὲ σκιεροῖσιν ἐν ἄλεσιν ἕζετ’ ἀείδων
ὃν πόθον, οὐδ’ ἦν οἱ θυμὸς ἐν ἡσυχίῃ,
ἀλλ’ αἰεί μιν ἄγρυπνοι ὑπὸ ψυχῇ μελεδῶναι
ἔτρυχον θαλερὸν δερκομένου Κάλαιν.
τὸν μὲν Βιστονίδες κακομήχανοι ἀμφιχυθεῖσαι
ἔκτανον, εὐήκη φάσγανα θηξάμεναι,
οὕνεκα πρῶτος δεῖξεν ἐνὶ Θρῄκεσσιν ἔρωτας
ἄῤῥενας, οὐδὲ πόθους ᾔνεσε θηλυτέρων.
τοῦ δ’ ἀπὸ μὲν κεφαλὴν χαλκῷ τάμον, αὐτίκα δ’ αὐτὴν
εἰς ἅλα Θρηικίην ῥῖψαν ὁμοῦ χέλυι
ἥλῳ καρτύνασαι, ἵν’ ἐμφορέοιντο θαλάσσῃ
ἄμφω ἅμα, γλαυκοῖς τεγγόμεναι ῥοθίοις.
τὰς δ’ ἱερῇ Λέσβῳ πολίη ἐπέκελσε θάλασσα.
ἠχὴ δ’ ὣς λιγυρῆς πόντον ἐπέσχε λύρης,
νήσους τ’, αἰγιαλούς θ’ ἁλιμυρέας, ἔνθα λίγειαν
ἀνέρες Ὀρφείην ἐκτέρισαν κεφαλήν.
[...]

[64, 14]

Ὀρφέως.
Ζεὺς δ’ ἐφορᾷ, γονέων ὁπόσοι τίουσι θέμιστας ἠδ’ ὅσοι οὐκ ἀλέγουσιν ἀναιδέα θυμὸν ἔχοντες. καὶ τοῖς μὲν πρόφρων τε καὶ ἤπιος ἐσθλὰ δίδωσι, τοῖς δὲ κακὰ φρονέων νεμεσίζεται ἐμμενὲς ἀεί. δειναὶ γὰρ κατὰ γαῖαν ἐριννύες εἰσὶ τοκήων.

[79, 28]

Eine Übersetzung habe ich hiervon nicht (gibt es die überhaupt?); aber ich hoffe, daß man in etwa versteht, was gemeint ist.
Re: Der Tod des Orpheus #3
info schrieb am 18.02.2026 um 14:46 Uhr (Zitieren)
Phanokles: Orpheus und Kalais

Wie Orpheus, der thrakische Sohn des Oiagros,
aus tiefstem Herzen Kalaïs liebte, den Boreaden.
Oft saß er singend in schattigen Hainen
von seiner Sehnsucht, und sein Herz fand keine Ruhe.
Immer quälten ihn unter der Seele wache Sorgen,
während er den blühenden Kalaïs begehrlich erblickte.

Da umringten ihn die listenreichen Bistonierinnen
und töteten ihn, nachdem sie scharf die Schwerter gewetzt hatten,
weil er zuerst unter den Thrakern die Liebe zu Männern gezeigt
und die Begierden nach Frauen nicht gepriesen hatte.

Sein Haupt schnitten sie mit Erz ab und warfen es sogleich
samt der Leier in das thrakische Meer,
fest verbunden durch Nägel, damit beide gemeinsam
vom Meer getragen würden, benetzt von graugrünen Wogen.

Doch das heilige Lesbos nahm die graue See ihnen ab.
Und noch hallte der Klang der helltönenden Leier über den Pontos,
über Inseln und salzige Strände, wo Männer schließlich
das orphische Haupt bestatteten.


Zeus blickt herab auf alle,
die die heiligen Rechte der Eltern ehren,
wie auch auf jene, die sie missachten
und ein schamloses Herz besitzen.

Jenen gibt er wohlwollend und milde das Gute,
diesen aber sinnt er auf Übles
und straft sie unablässig.

Denn furchtbar sind auf Erden
die Erinnyen der Eltern.
Re: Der Tod des Orpheus #3
Bukolos schrieb am 18.02.2026 um 15:17 Uhr (Zitieren)
Ganz gut. Nur am Ende gerät die KI etwas ins Straucheln.
 
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