στρουθίον οἰκιακόν schrieb am 11.02.2026 um 17:37 Uhr (Zitieren)
Vergib mir, Quoth, aber dieses Machwerk ist zum Schreien komisch.
Re: Warum ich hier schreibe
Γραικύλος schrieb am 12.02.2026 um 00:33 Uhr (Zitieren)
Welches sind denn die ewigen Werte?
Ist "ewig" nicht ein zu großes Wort für solch ephemere Wesen wie die Menschen?
Re: Warum ich hier schreibe
Persephone schrieb am 12.02.2026 um 01:30 Uhr (Zitieren)
Was genau ist an der Arbeit der KI liebevoll?
Mich erinnert diese Antike aus dem Rechner irgendwie an die Ästhetik der Zeugen Jehovas, den Watchtower-Style: gesunde Körper in sauberen Kleidern, symmetrische Gesichter, perfekt sitzende Frisuren, goldenes Licht, satte Palette von Erdtönen und tiefes Blau und Rot, … trotzdem wirkt alles unnatürlich statisch.
Re: Warum ich hier schreibe
βροχή schrieb am 12.02.2026 um 07:21 Uhr (Zitieren)
Ewig, das muss man natuerlich nach menschlichem Massstab nehmen. Ein absolutes ewig, von dem weiss wohl keiner, was das eigentlich ist, es ist diffus.
Was die Werte betrifft, könnten die bald ehemals ewige Werte heissen. Wo sie nicht gelten, sind sie keine Werte.
Re: Warum ich hier schreibe
meine Meinung schrieb am 12.02.2026 um 08:00 Uhr (Zitieren)
Was für den Menschen als Person gelten mag,
gilt nicht für seine Werke.
Goethe, Kant, Mozart, ...
Leben sie nicht in ihren Werken ewig fort,
zumindest solange es die Menschheit noch gibt?
Gold ist stabil und hat keine Halbwertzeit etwa
in Gegensatz zu Uran u.a.
Re: Warum ich hier schreibe
Γραικύλος schrieb am 12.02.2026 um 12:54 Uhr (Zitieren)
Aber welche Werte sind denn gemeint? Welche Werte vertreten wir hier - ewige oder quasi-ewige?
"Die" Griechen, die es so nicht einmal gab, für welche Werte stehen sie?
Meine Frage ist ernstgemeint.
Re: Warum ich hier schreibe
βροχή schrieb am 12.02.2026 um 13:13 Uhr (Zitieren)
schätzungsweise ...
...die goldene Regel ist schon mal mit von der Partie, gefolgt von ...
... Neugier auf die Worte und Artefakte der Alten Antiker (Griechen, Römer, Ägypter, Juden, Neandertaler u.ä.),
Hochachtung vor dem Wissen über die Alten Antiker (s.o.)
Hilfsbereitschaft beim Puzzeln,
Nachsicht mit Fehlern ...
Re: Warum ich hier schreibe
Andreas schrieb am 12.02.2026 um 13:39 Uhr (Zitieren)
Moderne Version dazu:
„Handele so, daß du das personale (soziale, emotionale, musische, sittliche, religiöse) Leben in dir und anderen eher mehrst und entfaltest denn minderst und verkürzt." (Rupert Lay)
@ στρουθίον οἰκιακόν: Freue mich, zu Deiner Erheiterung beigetragen zu haben! Zu lachen gibt es hier ja nicht so viel ...
@persephone: Liebevoll finde ich die Vorstellung, dass Griechen und Perser sich über Handel und Wandel miteinander anfreunden und die Perserkriege vermeiden, denen Tausende auf beiden Seiten zum Opfer fielen: Wandel durch Annäherung (Egon Bahr).
@Graeculus: το καλον καγαθον
Re: Warum ich hier schreibe
στρουθίον οἰκιακόν schrieb am 12.02.2026 um 16:49 Uhr (Zitieren)
Dient es als Bebilderung einer kontrafaktischen Vorstellung, Quoth, so ist natürlich nicht das geringste gegen dies Bild zu sagen ;-)
Ja, man darf die Anlässe und Gründe zu lachen keineswegs ungenutzt verstreichen lassen (wie war das noch mit der Haarlocke des Kairos? ;-)) )
Re: Warum ich hier schreibe
Persephone schrieb am 12.02.2026 um 18:06 Uhr (Zitieren)
Ach, so meintest du das, Quoth. Ich will ja nicht als Spielverderberin erscheinen, aber die KI-Phantasie zeigt doch keine Völkerverständigung durch fairen Handel, 333 v. Chr. ist schließlich nicht irgendein Datum!
Hast du nicht neulich festgestellt, dass Krieg immer auch Raub ist? Wenn man die Schlacht gewonnen hat, bekommen die Frauen der Sieger dann wie rechts im Bild schon mal Perlenketten, in der Antike ein absolutes Luxusgut, für einen Teller giftgrüne Oliven (oder was immer das Ungenießbares sein soll) ...
Ja, 333 ist ein markantes Datum - vor allem wegen des darauf gedichteten Verses ... Aber geschichtliche Daten betrachte ich nicht nur aus dem Nachher. Es gab ein Vorher, und da war auch anderes möglich, ja, anderes wünschenswert und vielleicht sogar näherliegend. Die Betrachtung der Historiker beschränkt sich meist aufs Nachher, die Dichter versuchen auch das Vorher auszuloten, die Fülle des noch Möglichen (z.B. Schillers Wallenstein). Die militärische Aneignung Grönlands durch die USA lag schon auf der Hand, da haben die Europäer sich aufgerafft und gehandelt ...
Re: Warum ich hier schreibe
Persephone schrieb am 13.02.2026 um 22:42 Uhr (Zitieren)
Alles schön und gut, nur zeigt das KI-Bild auf Basis des über 333 v. Chr. und die Beteiligten Gelernten nichts von dieser positiven Alternativwelt des Dichterblicks. Wir sehen u.a. wie die hellhäutige griechisch-makedonische Schönheit ganz in Weiß Perlen vom bunten "Orientalen" für einen Teller Grünzeug eintauscht. Untern fairem Handel zur Völkerverständigung und Friedensstiftung stelle ich mir etwas anderes vor.
Re: Warum ich hier schreibe
Persephone schrieb am 13.02.2026 um 22:48 Uhr (Zitieren)
Mal abgesehen davon, dass kein so prunkvoll gekleideter persischer Adeliger freiwillig nur einen Fuß auf einen staubigen Markt setzen würde, um sich abzocken zu lassen.