Cato anerkennt, dass Prostitution einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung von Einehe und Patriarchat leistet, dass also auch die sie nutzenden "Freier" anerkennenswert sind. Interessant, weil das Sexkaufverbot, das sog. schwedische Modell, auch bei uns wieder diskutiert wird.
Re: M. Cato über Bordelle
Aurora schrieb am 03.02.2026 um 09:04 Uhr (Zitieren)
per-molo, ere, zermahlen, zerstampfen, grana piperis, Ser. Samm. 334: dah. uxores alienas = beschlafen, Hor. sat. 1, 2, 35.
Damit lebt sie im Stand der Sünde und begeht Ehebruch.
Dass ihre neue Beziehung sexfrei ist, darf bezweifelt werden.
Re: M. Cato über Bordelle
Patroklos schrieb am 03.02.2026 um 10:21 Uhr (Zitieren)
Das Thema sollte auch von der pekuniären Seite her erörtert werden. Hier ein Hinweis:
Im „Ulysses“, Kap.15, sagt eine Hure zu zwei (vermeintlichen) Studenten, die vorübergehen:
All prick and no pence.
Re: M. Cato über Bordelle
βροχή schrieb am 03.02.2026 um 13:58 Uhr (Zitieren)
@Aurora
Was zu Geier haben Spekulationen ueber das aktuelle private Sexleben einer realen Persönlichkeit, egal welcher, mit einem Antikenforum zu tun?
Re: M. Cato über Bordelle
Γραικύλος schrieb am 03.02.2026 um 14:32 Uhr (Zitieren)
Cato sieht einen Wert in der Prostitution, eine Art Ventilfunktion - anders die Anhänger des Sexkaufverbots nach dem schwedischen Modell.
Soweit kann ich der Diskussion folgen.
Bei Frau Klöckners Privatleben hört es dann auch für mich auf, nicht nur für βροχή.
Re: M. Cato über Bordelle
Patroklos schrieb am 03.02.2026 um 15:04 Uhr (Zitieren)
Ob sich Frau Klöckner im Sinne des katholischen Kirchenrechts in statu peccati befindet, ist sehr leicht mittels einer Anfrage an die Frau Bundestagspräsidentin zu klären. Aurora könnte diese Aufgabe interessehalber übernehmen.
Re: M. Cato über Bordelle
meine Meinung schrieb am 03.02.2026 um 15:08 Uhr (Zitieren)
Es war wohl die Reaktion auf diese Bemerkung von dir,
die auch nichts direkt mit der Antike zu tun hat.
Außerdem gab es viel Religöses hier in letzter Zeit,
Ich würde es als Smalltalkerei sehen.
Für mich ist das amüsant.
Frau Klöckner ist m.E. voller Widersprüche.
Ich denke, Sie selber würde auch gerne die 1.
Bundespräsidentin werden.
Wulf war auch relativ jung.
Ich halte sie für karrieresüchtig, um nicht
karrieregeil zu sagen.
Intellektuell hat sie m.E. klare Grenzen.
Auf mich wirkt sie bisweilen naiv und v.a.
populistisch bis anbiedernd.
Für mich machen solche Einlassungen das Forum noch amüsanter,
als es ohnehin schon ist.
Es gab schon wieder über 70 Aufrufe in kurzer Zeit.
broche fühlt sich wohl als Frau angegriffen.
Doch Aurora hat nur Tatsachen erwähnt.
PS.
Es gibt m.E. viel bessere und kompetentere
Aspirantinnen auf das o.g. Amt.
Und ich gebe zu: Die Klöckner ist mir höchst
unsympathisch mit ihrer aufgesetzten und für mich schleimigen Art.
Ich hätte mir eine andere Frau als Bundestagspräsidentin gewünscht.
Warum man sie genommen hat, verstehe ich nicht.
Nur weil sie sich gut verkaufen kann und relativ gut aussieht??
Über weitere Gründe will ich lieber nicht spekulieren,
denke aber gerade auch an die Schauspielbranche.
Ich habe nichts gegen geschiedene und
wiederverheiratete Katholiken/innen.
Man kann auch als Geschiedene/r ein guter
Christ sein und glaubwürdiger.
Klöckner ist für mich aber unglaubwürdig,
um nicht scheinheilig zu sagen,
t.
Re: M. Cato über Bordelle
βροχή schrieb am 03.02.2026 um 15:17 Uhr (Zitieren)
What?!
Re: M. Cato über Bordelle
info schrieb am 03.02.2026 um 16:03 Uhr (Zitieren)
Man sucht nach Gründen für deine Überreaktion.
Du hast nicht zum ersten Mal überreagiert.
Re: M. Cato über Bordelle
βροχή schrieb am 03.02.2026 um 16:32 Uhr (Zitieren)
... jmd. fantasiert darüber was ein anderer Foremteilnehmer fühlt, wie aufdringlich.
Re: M. Cato über Bordelle
Patroklos schrieb am 03.02.2026 um 16:48 Uhr (Zitieren)
Takt:
guter Ton im gesellschaftlichen Verkehr, Gefühl für Schicklichkeit im Umgang mit Menschen’, entlehnt aus lat. tāctus.
Re: M. Cato über Bordelle
Bukolos schrieb am 03.02.2026 um 17:49 Uhr (Zitieren)
Das Auftreten einer Person unter verschiedenen Nicknames (Aurora, meine Meinung, info etc.) ist eine Sache, aber sexistische Kommentare sind einfach inakzeptabel.
Re: M. Cato über Bordelle
Moderator schrieb am 03.02.2026 um 18:14 Uhr (Zitieren)
Die Beiträge dieser "Diskussion" bleiben zu Dokumentationszwecken stehen.
In weiteren, ähnlichen Fällen wird ohne weiteres gelöscht.
Es soll keiner sagen, es sei nicht gewarnt worden.
Re: M. Cato über Bordelle
βροχή schrieb am 03.02.2026 um 20:14 Uhr (Zitieren)
Danke. Ich möchte niemanden ärgern.
Re: M. Cato über Bordelle
Persephone schrieb am 04.02.2026 um 12:11 Uhr (Zitieren)
Auf mich wirkt das wie eine parodistische Steigerung eines Hauptthemas der Satire: dum stulti vitia vitant, in contraria currunt. Die moralische Strenge Catos nimmt komische Züge an und führt aufgrund des Unverständnisses, dass es sich nicht um beliebig austauschbare Objekte der sex. Befriedigung handelt, zur paradoxen Lösung der tugendhaften Unzucht. Auch sprachlich hat die göttliche Weisheit was von einer Karikatur, die zwischen aufgeblasener Umschreibung der Erregung/Erektion und rustikaler Plattheit (permolere) schwankt, also stilistisch von einem Übel ins andere fällt wie die stulti.
Kann jemand den Perfekt-Inf. tetigisse erklären? Geht's da um einen Aspekt? Die KI sagt, das sei resultativ zu verstehen. Ergibt für mich keinen Sinn.
Re: M. Cato über Bordelle
Patroklos schrieb am 04.02.2026 um 12:39 Uhr (Zitieren)
Cato kannte naturgemäß nicht 1 Korinther, 7,9, erst recht nicht übersetzt von Luther:
„denn es ist besser, zu heiraten, als in Begierde zu brennen.“
πυροῦσθαι in der ΚΑΙΝΗ.