[Heinrich Joachim (Hrsg.), Das älteste Buch über Heilkunde – Papyrus Ebers. Berlin 1890; Nachdruck Dresden 2015, S. 1 f.]
(1) Alles kursiv Wiedergegebene ist im Papyrus mit roter Tinte, das Übrige mit schwarzer geschrieben.
(2) eigentlich: denen, die Alles wissen
(3) In der Interpretatio Graeca entsprach Typhon dem Seth.
(4) vielleicht gemeint: epidemisch
Am 24. Januar 2026 sendet arte ab 20.15 Uhr eine Dokumentation über den Papyrus Ebers.
Enorm der Aufwand, der getrieben wird, um dieses einzigartige Dokument zu reproduzieren und damit zu sichern ... Der konkrete "Nutzen" für die heutige Medizin dürfte sich in Grenzen halten (dass Süßes Husten lindert, indem es den Speichelfluss verstärkt ...), aber das religiös-spirituelle Beiwerk könnte man als Hinweis darauf werten, dass Medizin sich nicht im Anwenden kausal wirksamer Mittel erschöpfen darf. Nicht umsonst will die Misteltherapie trotz aller Unwirksamkeitsnachweise nicht aus der Krebstherapie mit ihren oft Dutzenden unwirksamer und qualvoller Chemos verschwinden ...
Re: Papyrus Ebers: die Einleitung
Γραικύλος schrieb am 25.01.2026 um 12:59 Uhr (Zitieren)
Die Hinweise auf die medizinische Bedeutung dieses Papyrus erschienen auch mir übertrieben.
Der Aufwand? Eine 18 m lange, perfekt erhaltene Buchrolle, das dürfte einmalig sein.
Re: Papyrus Ebers: die Einleitung
info schrieb am 25.01.2026 um 17:20 Uhr (Zitieren)