Also haben Hunger und Jagdfieber die dort lebenden (Ur)Menschen schon rund zehnmal früher als gedacht erfinderisch gemacht ... Erinnert mich an ein noch relativ neues Buch, das dem Leser Einiges zumutet: Gaea Schoeters: Trophäe. Sie dröselt das Verhältnis zwischen afrikanischen Buschleuten, Naturschutz und zahlungskräftigen Trophäenjägern bis an den unfassbaren Punkt auf, an dem der einheimische Fährtenleser zum Gejagten wird ... Eine kluge Analyse postkolonialer Verstrickungen. Nichts für schwache Nerven ...
Re: Toxische Steinzeitjagd
Patroklos schrieb am 17.01.2026 um 11:55 Uhr (Zitieren)
Darf ich etwas skeptisch sein?
Gaea Schoeters (* 28. Juni 1976 in Sint-Niklaas[1]) ist eine belgische Schriftstellerin, Journalistin, Librettistin und Drehbuchautorin flämischer Sprache. Sie absolvierte eine Ausbildung als Dolmetscherin, Journalistin und Drehbuchautorin.(Wiki)
Re: Toxische Steinzeitjagd
βροχή schrieb am 17.01.2026 um 12:13 Uhr (Zitieren)
Patrokles,
auf welche der genannten Eigenschaften der Autorin fusst deine Skepsis, belgisch, jounalistin, librettistin oder gar weiblich?
Was mich betrifft wäre es belgisch. Waren nicht die Belgier so richtig fette Hardcorekolonialosten, Elche von damals?
Re: Toxische Steinzeitjagd
Patroklos schrieb am 17.01.2026 um 12:26 Uhr (Zitieren)
Fiktionalistische Grundtendenzen sind nicht auszuschließen. Ich bin ja nur skeptisch.
Erich von Däniken tummelte sich in Hotels,arbeitete auch in der Suppenfabrik Knorr. Er war vierfach vorbestraft.
Ja, Belgierin: "It was written, I should be loyal to the nightmare of my choice." Dieses Zitat aus "Heart of Darkness" von Joseph Conrad stellt Schoeters ihrem Roman voran.
Re: Toxische Steinzeitjagd
βροχή schrieb am 17.01.2026 um 13:44 Uhr (Zitieren)
Fiktionalistische Grundtendenzen
mag ich total, solange sie im Reich der Fiktion bleiben :)
Re: Toxische Steinzeitjagd
βροχή schrieb am 17.01.2026 um 14:46 Uhr (Zitieren)
... an Erich von Däniken
bewundere ich die Phantasie, das Mosaik, welches er aus echten und imaginären Steinchen legte. Ich mag ihn als Künstler im Reich der Fiktion.