Γραικύλος schrieb am 23.12.2025 um 17:29 Uhr (Zitieren)
(1) Es folgen Angaben über diejenigen, die vom Kriegsdienst befreit sein sollen.
(2) d.h. versklavt werden
Bitte löschen
Bukolos schrieb am 24.12.2025 um 06:31 Uhr (Zitieren)
Grund: Unkommentierter KI-"Inhalt"
Re: Juden und der Heilige Krieg #4
Aurora schrieb am 24.12.2025 um 07:19 Uhr (Zitieren)
Ich würde das hier nicht so eng sehen.
Es sind doch nützliche Infos.
Re: Juden und der Heilige Krieg #4
Moderator schrieb am 24.12.2025 um 08:31 Uhr (Zitieren)
KI-Beitrag gelöscht
Grund: s. Bukolos 06:31
Keine erkennbare, erforderliche Eigenleistung
Re: Juden und der Heilige Krieg #4
meine Meinung schrieb am 24.12.2025 um 15:14 Uhr (Zitieren)
Was genau ist damit gemeint?
Ist Info-Beschaffung keine?
Wie soll man sonst auf solche Themen reagieren?
Da kann nur die Fachexegese weiterhelfen.
Gerade bei dem brutalen,. unmenschlichen AT-Gott, einem brisanten Gotteskonstrukt sui generis.
Re: Juden und der Heilige Krieg #4
Γραικύλος schrieb am 24.12.2025 um 15:20 Uhr (Zitieren)
"Info-Beschaffung" durch kritiklose Übernahme des von einer oft halluzinierenden KI Produzierten ist keine Eigenleistung.
Vgl. hier:
Das ist doch nun oft genug gesagt worden.
Re: Juden und der Heilige Krieg #4
meine Meinung schrieb am 24.12.2025 um 18:29 Uhr (Zitieren)
Ist das auch wieder unzulässig?
Wenn ja, warum?
Wie soll man denn sonst an Hintergrundinfos kommen, die für das Verständnis wichtig sind?
Was bringen Texte, die man nicht ohne Hilfe einordnen und verstehen kann?
Re: Juden und der Heilige Krieg #4
meine Meinung schrieb am 24.12.2025 um 18:37 Uhr (Zitieren)
PS:
Auch das finde ich wissensnotwendig:
Ansonsten verstehe ich nicht, wozu solche Texte eingestellt werden.
Zudem: Was hat das AT im Griechisch-Forum zu suchen? Der Text stammt im Original aus dem Hebräischen und ist vlt. eine angreibare Übersetzung.
Gerade in der Bibel wurden schon viele Übersetzungfehler nachgewiesen mit fatalen Folgen:
der gehörnte Moses
der Erbsündner Adam (eph ho -> in quo, Röm 5,12)
das Wort für "untertan machen" in der Paradieserzählung u.v.m.
Re: Juden und der Heilige Krieg #4
Γραικύλος schrieb am 24.12.2025 um 20:01 Uhr (Zitieren)
Dies ist trotz des Titels niemals, also seit 2009 nicht, ein reines Altgriechischforum gewesen. Eher kann man es als Antiken- oder Alterumsforum bezeichnen.
Ich kann mich nicht erinnern, daß Du Dich jemals über lateinische Texte beschwert hättest.
Unzweifelhaft gehören die heiligen Schriften der Juden und Christen zur Antike dazu.
Falls Du theologischen Beistand benötigst - nichts spricht dagegen, daß Du theologische Bücher liest und uns anschließend Deine so gewonnenen Erkenntnisse mitteilst.
Stattdessen tust Du ja eigentlich nichts - Du überläßt alles der KI und überprüfst nicht einmal, was sie Dir mitteilt. Wohl wissend (zumindest solltest Du es inzwischen wissen), daß sie oft Unsinn produziert.
Das ist hier unerwünscht.
Darum geht es m.E. nicht.
Doch Texte aus dem auch unter Christen umstrittenen AT einzustellen, die nach Exegese verlangen, halte ich für problematisch, weil wohl keiner hier genug Fachkenntnisse hat, sie einzuordnen und adäquat zu interpretieren.
Es sind sehr grausame Texte darunter, die dazu geführt haben, ein Gottesbild völlig abzulehnen und das mit vollem Recht aus heutiger Sicht.
Doch mit humanistischen Werten an das AT heranzugehen, kann bei vielen Bücher dieses
Werkes nur scheitern, auf das sich Christen heilsgeschichtlich mit berufen, wenn auch sicher auf hinterfragbare bis sehr dubiose Weise.
Ob der Gott es gesamten AT der Gott Jesu ist,
sei ebenfalls dahingestellt.
Marcion hat es völlig abgelehnt.
Man darf dabei aber nicht vergessen, dass es viele
Bücher mit hochinteressanten Inhalten enthält,
Bücher voller Lebensweisheiten, Philosophie und Poesie, sozialkritischen Thema u.v.m.
Auch meine Frage ist:
Nach welchen Kriterien und mit welcher Intention wählst du deine Texte aus? Wozu die grausamen?
Man könnte vermuten, dass du als Atheist damit
Material anführst, die Gott als grausam, brutal,
widerlich usf. darstellen, kurz: ihn als ein unmögliches, empathieloses, skrupelloses, rachsüchtiges, ... Wesen darstellen, das jeder
vernünftige Mensch ablehnen, ja hassen muss.
Dabei wäre zunächst zu klären, woher dieser Gott stammt, wer sich ihn ihn dieser Form ausgedacht hat und warum.
Auch hier müssten man wieder viele Fachleute beiziehen. Die Sache ist m.W. hochkomplex, wie
die gesamte Religionsgeschichte überhaupt.
Religion ist an sich ein extrem schwieriges Thema, hochbelastet mit furchtbarsten Entwicklungsformen, die viele Fragen aufwerfen, wie diese: Was ist der Mensch eigentlich für ein Wesen? Vor allem, wie kam er zu seinem Bewusstsein und Werten? Woher seine Grausamkeit?
Dazu braucht es die Kooperation vieler Wissenschaften (Anthropologie, Archeologie, Geschichtswissenschaft, Religionsgeschichte,
-soziologie, - psychologie, Kulturanthropologie,
Kunstgeschichte etc.).
Nur mit vereinten Kräften kann man solchen Texte
gerecht zu werden versuchen, wobei immer Fragen offen bleiben v.a. diese:
Was haben die Texte mit Gott zu tun, woher stammt ihr Gotteskonstrukt, welche Entwicklungen sind erkenn- und nachweisbar u.a.?
Das Werk ist in einem Zeitraum von 800 bis 1000 Jahren entstanden, in denen es zu vielen Überarbeitungen kam.
Allein die Frage, warum man wann diese Kompilation und keine andere gemacht hat,
ist m.E. eine Wissenschaft für sich.
PS:
Persönliche Frage an dich:
Was hälst du grundsätzlich von Religionen?
Findest du irgendetwas Gutes an ihnen?
Oder sollten sie nicht alle über kurz oder lang auf dem Müllhaufen der Geschichte landen und durch
einen allgemeinen Humanismus ersetzt werden,
den jeder vernünftige Mensch annehmen und nach dessen Werten leben kann auf friedlicher, toleranter, empathischer Basis, der der Menschenwürde gerecht wird?
Mit Goethe: Edel sei der Mensch, hilfreich und gut!
Wobei man "edel" und "gut" genauer definieren müsste.
Denn was sollte er sonst als Gesinnung bei jeder Handlung haben. So zu sein ist mehr als genug.
Und in jeder Situation es zu sein ist m.E. unmöglich, so wie kein Mensch immer liebevoll handeln kann. Dazu müsste er "göttlich" sein.
"Gott ist (die) Liebe" nach dem NT und christlichem Glauben,was immer das heißen mag.
Liebende wissen es am ehesten - vielleicht!
Ich wünsche allen Frohe Weihnachten!
Re: Juden und der Heilige Krieg #4
βροχή schrieb am 25.12.2025 um 08:06 Uhr (Zitieren)
Atheisten glauben nicht an Gott.
Trotzdem arbeiten sie sich an ihm ab.
Sie möchten die Menschen vom "falschen" Glauben befreien. Weil dieser Glaube schon viel Unheil verursachte.
Das halte ich für einen Irrtum.
Die Wurzel des Unheils ist nicht der Glaube als solcher, sondern der Mensch als solcher.
Man kann einen Glauben dem Menschen austreiben. Solches Austreiben ist allerdings nicht so leicht und verursacht wiederum großes Unheil.
Sind Atheisten bessere Humanisten (im Sinne von human, nicht von Bildung), bringt ein Zeitalter des Atheismus weniger Unheil?
Nein, siehe Stalinzeit, Polpot, Mao usw.
Man kann den Menschen nicht aus dem Menschen austreiben.
Fazit: der ganze Aufwand lohnt sich nicht.
Leben und leben lassen.
Re: Juden und der Heilige Krieg #4
Andreas schrieb am 25.12.2025 um 13:57 Uhr (Zitieren)
Solche Vergleiche helfen nicht weiter.
Es gibt genügend "gute" Atheísten, die viel
Gutes bewirken, wo es irgendwie möglich ist.
Nicht immer gleich mit der Keule!
Das ist eine der besten Devisen, wenn nicht gar
überhaupt die beste im Leben.
Re: Juden und der Heilige Krieg #4
βροχή schrieb am 25.12.2025 um 14:04 Uhr (Zitieren)
Re: Juden und der Heilige Krieg #4
meine Meinung schrieb am 25.12.2025 um 14:50 Uhr (Zitieren)
Und es gibt sehr viele Formalchristen und bloße
Kirchgänger, mitt denen sehr viele nichts zu tun haben möchten.
Sie sind im Leben z.T. unerträglich, verlogen, egoistisch und ohne jede Empathie.
Ich meine v.a. die Selbstgerechten.
(Lukasevangelium 18, 9–14)