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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
Christen über Juden im NT (216 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 22.12.2025 um 15:41 Uhr (Zitieren)
1. Matthäus 27, 22-26

Pilatus sprach zu ihnen: „Was soll ich denn mit Jesus machen, der Messias genannt wird?“
Da riefen alle: „Er soll gekreuzigt werden!“ Er entgegnete: „Was hat er denn Böses getan?“ Sie aber schrien noch mehr: „Er soll gekreuzigt werden!“
Als Pilatus sah, daß er nichts ausrichtete, sondern der Lärm größer wurde, nahm er Wasser, wusch seine Hände vor dem Volk und sprach: „Ich bin unschuldig am Blute dieses Gerechten. Seht ihr zu!“
Da rief das ganze Volk als Antwort: „Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!“
Darauf gab er ihnen den Barabbas frei, Jesus aber ließ er geißeln und übergab ihn zur Kreuzigung.


2. Johannes 8, 43-45

Warum versteht ihr meine Worte nicht? Weil ihr nicht fähig seid, mein Wort zu hören.
Ihr stammt aus dem Teufel als Vater, und wollt nach den Gelüsten eures Vaters tun. Dieser war ein Menschenmörder von Anbeginn; er steht nicht in der Wahrheit, weil in ihm nicht Wahrheit ist. Wenn er die Lüge sagt, so sagt er sie aus dem, was ihm eigen ist; denn ein Lügner ist er und Vater von ihr.
Mir aber, der ich die Wahrheit rede, glaubt ihr nicht.


3. 1 Thessalonicher 2, 14 f.

Ihr habt ja, liebe Brüder, die Gemeinden Gottes nachgeahmt, die in Judäa sich zu Christus Jesus bekennen; denn auch ihr erlittet Gleiches von euren Landleuten wie jene von den Juden,
die den Herrn Jesus und die Propheten getötet und uns verfolgt haben, die Gott mißfallen und allen Menschen feind sind.


4. Titus 1, 10 f.

Es gibt ja viele Widerspenstige, Schwätzer und Verführer, besonders die aus der Beschneidung [Juden],
denen man den Mund stopfen muß; denn sie bringen ganze Häuser durcheinander, indem sie aus schnöder Gewinnsucht ungehörige Lehren verbreiten.

Re: Christen über Juden im NT
Γραικύλος schrieb am 22.12.2025 um 15:42 Uhr (Zitieren)
Daß Jesus ein Jude war und sich als Jude verstanden hat, gerät bereits hier aus dem Blick.
Re: Christen über Juden im NT
βροχή schrieb am 22.12.2025 um 15:53 Uhr (Zitieren)
Warum so tun, als wäre die Zeit stehen geblieben, als gäbe es keine Abkehr und Aufarbeitung historischer Judenfeindschaft durch die Kirchen?

Was man den zeitgenössischen Kirchen ankreiden darf, ist die ausgiebige Förderung der Massenmigration einschliesslich sehr vieler ideologisch starrer Judenhasser.

Re: Christen über Juden im NT
Γραικύλος schrieb am 22.12.2025 um 16:07 Uhr (Zitieren)
Wenn ich auf historische Wurzeln in der Antike verweise - und dies ist ein Antiken-Forum! -, dann tue ich nicht so, als ob die Zeit stehengeblieben wäre. Diese Wurzeln gar nicht mehr zur Kenntnis zu nehmen, halte ich nicht für gut.
Die Judenfeindschaft kam schon früh ins Christentum, vielleicht sogar schon vor den ersten Heidenchristen, die selbst nicht mehr Juden waren - je nachdem, wer dieser Matthäus, dieser Johannes war und ob diese Paulus-Briefe echte sind.
Re: Christen über Juden im NT
Γραικύλος schrieb am 22.12.2025 um 16:12 Uhr (Zitieren)
Auch die positive Einstellung von Kirchen gegenüber Flüchtlingen hat ja ihren biblischen Hintergrund, wie ich ihn kürzlich zitiert habe:
Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommt, ihr Gesegneten meines Vaters! Nehmt in Besitz das Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt!
Denn ich war hungrig, und ihr habt mich gespeist; ich war durstig, und ihr habt mich getränkt; ich war fremd, und ihr habt mich beherbergt;
ich war nackt, und ihr habt mich bekleidet; ich war krank, und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen.
Dann werden ihm die Gerechten entgegnen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dich gespeist, oder durstig und dich getränkt?
Wann haben wir dich als Fremdling gesehen und dich beherbergt? Oder nackt und dich bekleidet?
Wann haben wir dich krank gesehen oder im Gefängnis und sind zu dir gekommen?
Und der König wird ihnen antworten: Wahrlich, ich sage euch: Soviel ihr getan habt an einem Geringsten von meinen Brüdern, habt ihr an mir getan.
Dann wird er auch zu denen zur Linken sprechen: Weichet von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel bereitet ist und seinen Engeln.
Denn ich war hungrig, und ihr habt mich nicht gespeist; ich war durstig, und ihr habt mich nicht getränkt;
ich war fremd, und ihr habt mich nicht beherbergt; ich war nackt, und ihr habt mich nicht bekleidet; ich war krank und im Gefängnis, und ihr habt mich nicht besucht.
Dann werden ihm auch diese entgegnen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder als Fremdling oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht gedient?
Dann wird er ihnen antworten: Wahrlich, soweit ihr nicht getan habt an einem dieser Geringsten, habt ihr auch an mir nicht getan.
Re: Christen über Juden im NT
βροχή schrieb am 22.12.2025 um 16:22 Uhr (Zitieren)
Diese Wurzeln gar nicht mehr zur Kenntnis zu nehmen, halte ich nicht für gut.


Diese Wurzeln werden sehr wohl zur Kenntnis genommen. Sie werden weder verleugnet noch verharmlost. Sie werden anerkannt und verarbeitet.


Re: Christen über Juden im NT
info schrieb am 22.12.2025 um 16:50 Uhr (Zitieren)
4. Titus 1, 10 f.

Titus stammt nicht von Paulus.
Es ist eine deuteropaulinsche Schrift mit
Pseudepigrafie.

Brox, Norbert,Die Pastoralbriefe
1 Timotheus, 2 Timotheus, Titus
(1989)

Eine Person Mattaeus als Verfasser des Evangelium gibt es
genauso wenig wie Johannes.
Es gibt die johannäische Schule.
Das Evangelium hat so gut wie keine historische Bedeutung und
ist von der Gnosis beeinflusst.
Hier wären Fachexegeten gefragt.
vgl. EKK-Kommentarreihe

https://de.wikipedia.org/wiki/Evangelisch-Katholischer_Kommentar
Re: Christen über Juden im NT
Γραικύλος schrieb am 22.12.2025 um 17:00 Uhr (Zitieren)
Auch 1 Thessalonicher stammt m.W. nicht von Paulus.
Das Neue Testament ist keine historische Quelle, sondern Theologie, historisch gesehen voller Fälschungen.
Aber in dieser Form ist es wirkmächtig geworden in der Geschichte Europas.
Soweit all dies mit dem historischen Jesus und seinem Leben, seinem Denken in Verbindung gebracht worden ist, beruht die europäische Geistesgeschichte auf einer grandiosen Fälschung.
Re: Christen über Juden im NT
Γραικύλος schrieb am 22.12.2025 um 17:10 Uhr (Zitieren)
Diese Wurzeln werden sehr wohl zur Kenntnis genommen. Sie werden weder verleugnet noch verharmlost. Sie werden anerkannt und verarbeitet.

Gilt dies auch für die katholische Kirche und Papst Pius XII.?
Es gilt sicher für einige Theologen; aber die stehen nicht auf der Kanzel und predigen den Gläubigen.
Re: Christen über Juden im NT
Andreas schrieb am 22.12.2025 um 17:17 Uhr (Zitieren)
Dass wird vom historischen Jesus fast nicht wissen, hat schon Albert Schweitzer aufgezeigt in seiner
"Geschichte der Leben-Jesu-Forschung." (1913)

Auch 1 Thessalonicher stammt m.W. nicht von Paulus.

Die meisten Wissenschaftler sehen
die Pastoralbriefe (1. und 2. Timotheus, Titus) sowie den Epheser-, Kolosser- und 2. Thessalonicherbrief als wahrscheinlich pseudonym an, verfasst von späteren Autoren, die Paulus' Namen nutzten, während die "echten" Briefe (Römer, 1.und 2. Korinther, Galater, Philipper, 1. Thessalonicher, Philemon) unumstritten sind.
Re: Christen über Juden im NT
Andreas schrieb am 22.12.2025 um 17:28 Uhr (Zitieren)
PS:
Hier sind die wichtigsten gefälschten Kirchendokumente:
1. Konstantinische Schenkung (Donatio Constantini)
Zeitpunkt: Entstanden ca. 750–850 n. Chr. (vorgestellt als Dokument aus dem Jahr 315 n. Chr.).
Behauptung: Kaiser Konstantin überträgt dem Papst die Herrschaft über Rom, Italien und den gesamten Westen.
Ziel: Begründung der weltlichen Macht des Papstes (Kirchenstaat).
Entlarvung: 1440 durch Lorenzo Valla (sprachliche Analyse).

2. Pseudo-Isidorische Dekretalen
Zeitpunkt: Mitte des 9. Jahrhunderts.
Inhalt: Sammlung gefälschter Briefe früher Päpste und Konzilsbeschlüsse.
Ziel: Stärkung der Rechtsstellung der Bischöfe gegen Laienfürsten und Festigung der päpstlichen Autorität.
Bedeutung: Gilt als eine der umfangreichsten Geschichtsfälschungen des Mittelalters.

3. Privilegium Maius (Bezug zur Kirche/Reich)
Zeitpunkt: 1358/59 (durch Rudolf IV. von Österreich).
Behauptung: Älteste Urkunden (u. a. von Caesar), die Österreich Sonderrechte im Reich und gegenüber der Kirche einräumten.
Entlarvung: Erst im 19. Jahrhundert endgültig bewiesen (Petrarca äußerte bereits früh Zweifel).
Re: Christen über Juden im NT
Γραικύλος schrieb am 22.12.2025 um 17:29 Uhr (Zitieren)
Also 1 Thessalonicher doch; das habe ich dann mit 1 Timotheus verwechselt.

Das Buch Albert Schweitzers war ein Meilenstein.

Immerhin weß man, daß Jesus Jude war und als Jude gedacht hat. Nicht als Christ.

Einen guten Überblick gibt:
Roman Heiligenthal

[b]Der verfälschte Jesus[/]
Eine Kritik moderner Jesusbilder.

Darmstadt ²1999

S. 23-36: "Was können wir historisch Gesichertes über Jesus von Nazareth wissen?"
Re: Christen über Juden im NT
Γραικύλος schrieb am 22.12.2025 um 17:35 Uhr (Zitieren)
Was Du aufzählst, Andreas, sind die berühmten Fälschungen der Kirchengeschichte.
Hier geht es doch darum, was im NT dem historischen Jesus fälschlich unterstellt worden ist - beginnend mit seiner Auferstehung und folgend mit dem, was Bultmann den Wechsel "vom Verkünder zum Verkündeten" genannt hat: die Gottessohnschaft, die Gründung einer Kirche, die Heidenmission usw.
Re: Christen über Juden im NT
Γραικύλος schrieb am 22.12.2025 um 17:38 Uhr (Zitieren)
Und nicht zuletzt das hier Angesprochene: der Ausdruck einer Judenfeindschaft durch Jesus - einen Juden ... was doch allererst einen Sinn ergibt, sobald sich Jesu Anhänger vom Judentum lösen (Heidenmission), also lange nach Jesu Tod.
Re: Christen über Juden im NT
Andreas schrieb am 22.12.2025 um 17:40 Uhr (Zitieren)
Was Du aufzählst, Andreas, sind die berühmten Fälschungen der Kirchengeschichte.

Auch hier geht es um interessengeleiteten Betrug.
Re: Christen über Juden im NT
βροχή schrieb am 22.12.2025 um 20:23 Uhr (Zitieren)
Es gilt sicher für einige Theologen; aber die stehen nicht auf der Kanzel und predigen den Gläubigen.
Re: Christen über Juden


Wann hast du zum letzten mal eine judenfeindliche Predigt gehört?

Bei kirchlichen Aufführung der Bachpassionen ist es inzwischen Standard, eine historische Erläuterung mit Einordnung der Trubenchöre an jeden Zuhörer auszureichen.


Re: Christen über Juden im NT
Γραικύλος schrieb am 22.12.2025 um 23:14 Uhr (Zitieren)
Meine Bemerkung über die Predigten bezog sich auf Dein "Sie werden anerkannt und verarbeitet". Dafür ist die Kanzel nach meinem Eindruck nicht der Ort.
Judenfeindliche Predigten gibt es in den Kirchen wohl nur noch bei den Piusbrüdern u.ä., also bei ganz reaktionären Kirchenkreisen.
Re: Christen über Juden im NT
Aurora schrieb am 23.12.2025 um 06:27 Uhr (Zitieren)
Wann hast du zum letzten mal eine judenfeindliche Predigt gehört?

Zu meiner Zeit wurde in der Karfreitagsliturgie
noch für die Bekehrung der Juden gebetet.
(große Fürbitten)

https://de.wikipedia.org/wiki/Karfreitagsf%C3%BCrbitte_f%C3%BCr_die_Juden

https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_F%C3%BCrbitten

Auch das gehört m.E. zum christl. Missionierungsdrang um nicht Missionierungswahn zu sagen.
Re: Christen über Juden im NT
βροχή schrieb am 23.12.2025 um 08:18 Uhr (Zitieren)
Zu meiner Zeit wurde in der Karfreitagsliturgie
noch für die Bekehrung der Juden gebetet.
(große Fürbitten)


Wie lange ist das denn her?

Seit 1956 veränderte der Vatikan sie schrittweise bis zu ihrer heute gültigen Normalfassung von 1970. Diese betont Israels Erwählung zum Gottesvolk und bittet nicht um Erkenntnis Christi, sondern um Treue der Juden zu Gottes Bund und Liebe zu seinem Namen, erkennt also das Judentum an.
Quelle: wikipedia, auroras link





Aktuell sind Christen die am meisten verfolgte religiöse Gruppe.


















Re: Christen über Juden im NT
βροχή schrieb am 23.12.2025 um 09:34 Uhr (Zitieren)
Re: Christen über Juden im NT
βροχή schrieb am 23.12.2025 um 09:35 Uhr (Zitieren)
Re: Christen über Juden im NT
βροχή schrieb am 23.12.2025 um 09:37 Uhr (Zitieren)
Im Elfenbeinturm der Vergangenheit kann man gerne weiter die Fehler der Christen nachkarten, während draussen in der Realität die aktiven Christenhasser ihr übriges tun.

Re: Christen über Juden im NT
meine Meinung schrieb am 23.12.2025 um 09:44 Uhr (Zitieren)
Wie lange ist das denn her?

Ich erinnere mich, dass ich das aus den
70er und 80er Jahren kenne.

Aktuell sind Christen die am meisten verfolgte religiöse Gruppe.

1. Christen (Weltweit am stärksten betroffen)
Laut dem Weltverfolgungsindex 2025 von Open Doors hat die Intensität der Verfolgung erneut zugenommen:
Anzahl: Über 380 Millionen Christen leiden unter einem hohen bis extremen Maß an Verfolgung (das ist etwa jeder siebte Christ weltweit).
Schwerpunkte: Am schlimmsten ist die Lage in Nordkorea (seit Jahrzehnten Platz 1), gefolgt von Ländern wie Somalia, Libyen, Eritrea und dem Sudan.
Ursachen: Autokratische Regime (z. B. China, Nordkorea), islamistischer Extremismus (vor allem in der Subsahara-Afrika, z. B. Nigeria) und religiöser Nationalismus (z. B. in Indien).

2. Andere stark verfolgte Gruppen
Obwohl Christen in der Gesamtzahl vorne liegen, gibt es Gruppen, die in bestimmten Regionen einer existentiellen Bedrohung (Genozidgefahr) ausgesetzt sind:
Muslimische Minderheiten:
Uiguren: In China (Xinjiang) systematische Internierung und kulturelle Unterdrückung.
Rohingya: In Myanmar massiv verfolgt, Hunderttausende auf der Flucht.
Ahmadiyya: Werden in Ländern wie Pakistan oft nicht als Muslime anerkannt und rechtlich sowie gewaltsam verfolgt.
Bahai: Die größte religiöse Minderheit im Iran, die dort systematischer staatlicher Verfolgung, Verhaftungen und Bildungsverboten ausgesetzt ist.
Jesiden: Nach dem Genozid durch den IS im Irak leben viele noch immer in Lagern; die Rückkehr in ihre Heimatregionen ist oft unmöglich oder lebensgefährlich.
Juden: Berichte von Organisationen wie Kirche in Not verzeichnen einen weltweiten Anstieg von Antisemitismus, insbesondere im Zuge des Nahost-Konflikts.

Zusammenfassende Statistik (Bericht 2025)
Gruppe Status der Verfolgung
Christen Quantitativ die größte Gruppe; Verfolgung in über 70 Ländern.
Uiguren / Rohingya Regionale Verfolgung mit dem Charakter ethnischer Säuberungen.
Bahai Vollständige rechtliche Ausgrenzung im Iran.
Atheisten / Humanisten In mehreren islamisch geprägten Ländern steht auf Apostasie (Abkehr vom Glauben) die Todesstrafe.

Fazit: Während Christen aufgrund ihrer globalen Verbreitung in der absoluten Zahl am häufigsten betroffen sind, erleben Gruppen wie die Uiguren oder Bahai eine oft noch tiefere, staatlich organisierte Auslöschung ihrer Identität in ihren jeweiligen Heimatländern.


Vlt. sollte sich die Christen überlegen, was sie tun
könnten, um das abzumildern.
Man müsste in einen konstruktiven Dialog eintreten dort, wo ein ernsthafter Wille vorhanden ist.

Christen, die zum Leid eine besondere Beziehung haben und nicht ganz ungern als Märtyrer sterben,
sollten vlt. ihre Einstellung überprüfen.
Ich habe mich schon sehr früh gefragt, was in
Märtyrern vor sich geht, wenn sie für ihren Glauben sterben? Man könnte darüber viel spekulieren? Ob das alles wirklich so selbstlos
und uneigennützig ist?
Ganz ohne Stolz und Jenseitsmotivation geht das wohl kaum. Man wird jedenfalls zu etwas Besonderen bis hin zum Heiligen.
Und schließlich haben sie die Aussicht auf das
sofortige Paradies.
So kann man auch einem vlt. beschwerlichen Leben aus dem Weg gehen, wie es auch die
Selbstmordattentäter des Islam tun:
Sie sprengen sich zu den 70 versprochenen Jungfrauen.

PS:
Die Frage ist auch:
Wozu genau und wie sollen sich die Juden bekehren? Zum gedankenlosenNachplappern vieler christl.
Leerformeln und christl. Riten, die immer weniger verstehen und viele als sinnfrei betrachten?
Re: Christen über Juden im NT
βροχή schrieb am 23.12.2025 um 10:47 Uhr (Zitieren)
Wozu genau und wie sollen sich die Juden bekehren?


Das ist seit Jahrzehnten nicht mehr aktuell, du hast meinen Post nicht gelesen oder nicht verstanden. Warum nimmst du es nicht zur Kenntnis?



Re: Christen über Juden im NT
βροχή schrieb am 23.12.2025 um 10:59 Uhr (Zitieren)
Man müsste in einen konstruktiven Dialog eintreten dort, wo ein ernsthafter Wille vorhanden ist.


Solche interreligösen Dialoge gibt es doch!

Dass du etwas einforderst, was längst existiert, deutet auf Unwissenheit, Desinteresse, Ignoranz.


Re: Christen über Juden im NT
βροχή schrieb am 23.12.2025 um 11:41 Uhr (Zitieren)
Christen, die zum Leid eine besondere Beziehung haben und nicht ganz ungern als Märtyrer sterben,
sollten vlt. ihre Einstellung überprüfen.


... ach so, die Opfer genießen,
dass ich darauf nicht gekommen war.






Re: Christen über Juden im NT
meine Meinung schrieb am 23.12.2025 um 12:45 Uhr (Zitieren)
Dass du etwas einforderst, was längst existiert, deutet auf Unwissenheit, Desinteresse, Ignoranz.

Offenbar mit wenig Erfolg.
Woran das wohl liegen mag?

... ach so, die Opfer genießen,
dass ich darauf nicht gekommen war.

Weißt du, was in den Köpfen der Leute vorgeht?
Das immer noch das Leiden betonende kath.
Christentum hat dieses gerade zu glorifiziert
und sogar als heilsnotwendig und wichtig für die Erlösung hingestellt.
Wirft mal einen Blick in die Geschichte der Soteriologie!

Solche interreligösen Dialoge gibt es doch!

Wo und unter welchen Leuten?

Das ist seit Jahrzehnten nicht mehr aktuell,

Deine Belege?

Deine provozierende, abfällige Tonart gefällt mir nicht.
Deine einseitige Apologie für die ach so guten,
harmlosen Christen finde ich allmählich
unangemessen um nicht naiv zu sagen.

Jetzt fehlt nur noch, dass die Missbrauchsfälle relativierst oder gar rechtfertigst.
Von den psychischen Schäden der christl. Religion
will ich erst gar nicht reden.
Du bist nicht zufällig von der Kirche engagiert
um sie mit Zähnen und Klauen zu verteidigen??
So kommst du mir langsam vor:
Alle anderen sind böse, nur die Christen nicht.
Die paar Toten der Vergangenheit kann man vernachlässigen,
alle Hexen und Ketzer wurden zu Recht verbrannt und die Drohbotschaft war nie
ernst gemeint ??

Warum antwortest du nicht auf solche Fragen:
Wozu genau und wie sollen sich die Juden bekehren? Zum gedankenlosenNachplappern vieler christl.
Leerformeln und christl. Riten, die immer weniger verstehen und viele als sinnfrei betrachten?


Du stichelst doch gern, aber warum bei jeder Gelegenheit?
Re: Christen über Juden im NT
βροχή schrieb am 23.12.2025 um 14:29 Uhr (Zitieren)
Re: Christen über Juden im NT
meine Meinung schrieb am 23.12.2025 um 15:36 Uhr (Zitieren)
Seltsamerweise hört man von den genannten Organisationen kaum etwas.
In der Praxis scheinen sie keine große Bedeutung zu haben:
Debattierclubs mit illusionären Vorstellungen,
die belächelt werden ??
Schönwetter-Meetings zur Legitimation wohl
nicht unbeträchtlicher Mittel aus Steuergeldern??
Formal tut mal etwas, von dem man weiß,
dass es praktisch wenig bis keine Wirkung hat.

Veränderungen können nur mir Druck erreicht werden und Sanktionen. Wenn das nicht greift,
sieht es zappelduster aus, wie der Ukraine-Krieg
seit Jahren zeigt. Dann geht das sinnlose Sterben weiter. Profitieren tut nur einer: die Rüstungsindustrie und deren Zulieferer.

Letztlich geht es um ein Konjunkturprogramm.
Dass Krieg ein Bombengeschäft ist, weiß jeder.
Und dass der Mammon mehr zählt als Menschenleben trotz aller gegenteiligen Beteuerungen.
Dazu sagte der biblische Jesus apodiktisch klar:
Man kann nicht Gott und dem Mammon dienen.

Die Liebe geht andere Wege, ganz andere.
Doch mit der kann man keine Politik machen.
(vgl. Helmut Schmidt zur Bergpredigt)
 
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