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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
Wolfgang und Wolfram (289 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 28.04.2025 um 23:30 Uhr (Zitieren)
Der neue Kulturstaatsminster - ich versichere an Eides Statt: Das bin nicht ich. Der Mann heißt Wolfram Weimer. Aus irgendeinem Grund bringen die Suchmaschinen im Netz die Namen durcheinander, d.h. wenn man meinen Namen eingibt, wird dieser Mensch angezeigt.

Ihr könnt also weiterhin "du" zu mir sagen statt "Herr Minister".
Re: Wolfgang und Wolfram
Aurora schrieb am 29.04.2025 um 06:30 Uhr (Zitieren)
Dein Sohn ist er wohl auch kaum, es sei denn du wurdest mit 16 Vater,
was nicht ausgeschlossen wäre. :)

PS:
Hast du Kinder, wenn ich fragen darf?

"Der verheiratete Philosoph gehört in die Komödie." (Nietzsche)

Das schließt Kinder nicht aus, oder? :)

Auf die KI-Schnelle zu Nietzsche:

Seine Beziehungen zu Frauen waren komplex und oft problematisch. Am bekanntesten ist sein Verhältnis zu Lou Andreas-Salomé, der er einen Heiratsantrag machte, der jedoch abgelehnt wurde. Seine Haltung zum Thema Ehe und Familie spiegelt sich in seinen Schriften wider.


Nietzsche und Sex:
https://dieterdavidscholz.de/buchbesprechungen/kohler-zarathustras-geheimnis-uber-nietzsches-homosexualitat.html

https://manther.de/2023/09/friedrich-nietzsches-views-on-sexuality-dont-forget-the-whip/

PS:
Als Minister hättest du mit wenigen Berufsjahren diese Pension:
Die Ministerpension richtet sich nach dem Amtseinkommen (aktuelles Ministergehalt).
Grundsätzlich erhält ein Minister:
27,74 % seines letzten Amtsgehalts nach 2 Jahren Amtszeit.
Mit jedem weiteren Amtsjahr steigt die Pension um etwa 2,39167 %.
Maximal möglich sind etwa 71,75 % des letzten Amtsgehalts (nach ca. 17 Jahren Amtszeit).

Beispiel (Stand 2024, gerundet):
Bundesminister-Grundgehalt etwa 15.000 € brutto/Monat.
Pension nach 2 Jahren: ca. 4.000–4.200 € brutto/Monat Nach maximal erreichter Amtszeit: ca. 10.500–11.000 € brutto/Monat.

Zusätzliche Regeln:

Minister, die später wieder ein öffentliches Amt übernehmen oder eigene Einkünfte haben, müssen sich das anrechnen lassen.
Auch nach einer nur kurzen Amtszeit bleibt die Pension lebenslang bestehen.
Es gibt besondere Regelungen zu Witwen-/Witwergeld und Hinterbliebenenversorgung.

PS:
Wolram Weimer:
Politische Standpunkte. Weimer wird als liberal-konservativ (2009), konservativ (2021), neokonservativ (2012 und 2021) oder zuletzt identitär (2025) beschrieben. 2009 veröffentlichte er das Buch Freiheit, Gleichheit, Bürgerlichkeit: Warum die Krise uns konservativ macht, 2018 folgte Das konservative Manifest.

Re: Wolfgang und Wolfram
Aurora schrieb am 29.04.2025 um 06:41 Uhr (Zitieren)
*Wolfram

Herkunft: nach dem Erz, das früher auch Wolfart oder Wolfsschaum genannt wurde, aus Wolf, weil es als Beimengung das Zinnerz verdirbt (das Zinn gleichsam frisst wie ein Wolf) und rahm für Ruß nach der schwarzen Farbe und bröckeligen Konsistenz; Schreibweise an den Männernamen Wolfram angelehnt.
Re: Wolfgang und Wolfram
βροχή schrieb am 29.04.2025 um 07:49 Uhr (Zitieren)


Grüße von Wolfgang von Eschenbach und Wolfram Amadeus Mozart, die können ein Lied davon singen, sie werden auch immerzu verwechselt :)

Wolfram ... wird abgeleitet von den Wörtern Wolf und hraban (Rabe). (wiki)

Wolfgang setzt sich zusammen aus althochdeutsch wolf „Wolf“ und ganc „Gang, Gehen, Waffengang, Streit“ und bedeutet in etwa „der mit dem Wolf [in den Kampf] geht“. (wiki)

Re: Wolfgang und Wolfram
Patroklos schrieb am 29.04.2025 um 09:40 Uhr (Zitieren)
Die in Gedanken zugeordneten Vornamen sollten somit gedanklich, also charakterlich, vertauscht werden.
Ein sehr geachteter Forist bleibt dem Forum erhalten!
Re: Wolfgang und Wolfram
Andreas schrieb am 29.04.2025 um 11:17 Uhr (Zitieren)
Ein sehr geachteter Forist bleibt dem Forum erhalten!

Noch! Sollte Wolfram scheitern, muss Wolfgang ran.
Als Berater wäre G. sicher nicht fehl am Platz,
logische Stringenz ist überall von Nutzen, ebenso
ein hohes Maß an Bildung und Humanität.
Sachliche Problemanalyse sollte immer am Anfang stehen.
In der Politik ist das nicht immer der Fall,
wie Fehlentscheidungen gezeigt haben.

Und G. kann Sachlichkeit, wie kaum einer
hier bestreiten würde, denke ich.
Re: Wolfgang und Wolfram
βροχή schrieb am 29.04.2025 um 12:59 Uhr (Zitieren)
*Wolfram

Herkunft: nach dem Erz, das früher auch Wolfart oder Wolfsschaum genannt wurde...


Das erscheint zweifelhaft. Das Erz wurde erst im 16. Jhd. so genannt. Der Name war schon sehr lange zuvor in Gebrauch, um 930.
Re: Wolfgang und Wolfram
Patroklos schrieb am 29.04.2025 um 13:11 Uhr (Zitieren)
Na bitte:
Wölfe sind im gesamten Bundesgebiet über § 44 BNatschG streng geschützt. Bei Verstößen wird per Anzeige die zuständige Staatsanwaltschaft tätig. Je nach Vergehen sind Strafen von bis zu fünf Jahren Freiheitsentzug oder hohe Geldbußen möglich. Damit besitzen Wölfe in Deutschland den höchstmöglichen Schutzstatus.
Re: Wolfgang und Wolfram
Udo schrieb am 29.04.2025 um 13:16 Uhr (Zitieren)
Vlt. von einem Wolf, der gern Rahmschnitzel verspeiste,
nachdem die Jäger vom Lagerfeuer verscheucht hatte. :)

Ich fand noch diese Etymologie:
Der Name "Wolfram" ist ein alter deutscher Name,
der aus zwei germanischen Wortstämmen zusammengesetzt ist:

"Wolf" (althochdeutsch "wolf") - bezieht sich auf das Tier Wolf
"hram/ram" (althochdeutsch "hraban") - bedeutet "Rabe"

Die Kombination "Wolf + Rabe" vereint zwei Tiere, die in der germanischen Mythologie bedeutsam waren und oft mit Kampf, Weisheit und dem Kriegsgott Wodan/Odin in Verbindung gebracht wurden.
Der Name Wolfram lässt sich also etymologisch als "Wolfsrabe" oder "Wolf-Rabe" deuten, wobei beide Tiere als starke, intelligente und mythologisch bedeutsame Symbole galten.
Re: Wolfgang und Wolfram
βροχή schrieb am 29.04.2025 um 13:43 Uhr (Zitieren)
Udo, so ist es -ram ist Rabe (isländisch rafn wobei das f als p gesprochen wird

(-arn ist Adler, isländisch ardn gesprochen)


Wobei die Erznamen auch eine interessante Geschichte haben, Kobald bedeutet Kobolt (neckischer Berggeist), Nickel (verhext)
Re: Wolfgang und Wolfram
Patroklos schrieb am 29.04.2025 um 13:47 Uhr (Zitieren)
Der Feuilletonchef der FAZ ist in seinem heutigen Kommentar zu dem ausersehenen Herrn Kulturstaatsminister eher ruppig. Er scheint gegen das erwähnte Gesetz den Minister in spe (nicht spem) zum Abschuß freizugeben.
Schlusspassage:
Gehört es denn nicht zum konservativen Tugendkanon, sich in eigener Sache ein wenig Mühe zu geben? Es müsste Konservative darüber hinaus irritieren, wenn die Quote für konservative Positionen im Kabinett ausgerechnet auf diesem Posten, also primär symbolisch erfüllt wird.
Re: Wolfgang und Wolfram
Werner (interessierter Mitleser) schrieb am 29.04.2025 um 14:21 Uhr (Zitieren)
Kobald bedeutet Kobolt (neckischer Berggeist)

https://www.youtube.com/shorts/knhgZ8D101Y
Re: Wolfgang und Wolfram
βροχή schrieb am 29.04.2025 um 14:35 Uhr (Zitieren)
Werner,

unerschütterliche Geisterkompetenz wurde durch den frechen Berggeist enthüllt.

Ein Lachen über den Tag hinaus :)

Re: Wolfgang und Wolfram
βροχή schrieb am 29.04.2025 um 14:36 Uhr (Zitieren)

Kobalt vs. Kobold



Re: Wolfgang und Wolfram
Γραικύλος schrieb am 29.04.2025 um 16:05 Uhr (Zitieren)
Bei all dem, was die FAZ da schreibt, bin ich froh, nicht der Wolfram zu sein.
Re: Wolfgang und Wolfram
Γραικύλος schrieb am 29.04.2025 um 16:06 Uhr (Zitieren)
Übrigens bin ich zwar Vater, aber nicht sein Vater.
Re: Wolfgang und Wolfram
βροχή schrieb am 29.04.2025 um 16:08 Uhr (Zitieren)
Aus irgendeinem Grund bringen die Suchmaschinen im Netz die Namen durcheinander, d.h. wenn man meinen Namen eingibt, wird dieser Mensch angezeigt.


Der Grund ist leicht zu erraten, der Blechkollege will wie immer schlauer sein als sein Herrchen bzw. Frauchen. Er geht angesichts der überragenen Berühmtheit des Wolframs automatisch von einem Tippo deinerseits aus, welchen er nur zu gerne korrigiert ('-Q)

ist es nicht diese selbstverständliche stille Zuvorkommenheit, wofür wir KI so lieben?

Re: Wolfgang und Wolfram
βροχή schrieb am 29.04.2025 um 16:20 Uhr (Zitieren)
... bin ich froh, nicht der Wolfram zu sein.


das ist sowieso gut (unabhängig von FAZ), wenn jmd. lieber er selber als jmd. anderes ist.
Re: Wolfgang und Wolfram
Patroklos schrieb am 29.04.2025 um 16:48 Uhr (Zitieren)
Zeitweilig ein anderer zu sein, ist vorteilhaft. Odysseus kommt dadurch mit dem Leben davon.
Re: Wolfgang und Wolfram
βροχή schrieb am 29.04.2025 um 16:52 Uhr (Zitieren)
... oder als Schauspieler eine Rolle zu verkörpern :)

ein bisschen camouflage
Re: Wolfgang und Wolfram
Andreas schrieb am 29.04.2025 um 18:57 Uhr (Zitieren)
Übrigens bin ich zwar Vater, aber nicht sein Vater.

Teilt dein Sprössling die Interessen des Vaters oder
geht er in eine ganz andere Richtung?
Hat er Griechisch gewählt in der Schule?
 
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