Patroklos schrieb am 18.04.2025 um 10:10 Uhr (Zitieren)
Bekker galt als sprachkundig und wortkarg (Friedrich Schleiermacher: „Bekker schweigt in sieben Sprachen“).
(WP, keine Quelle)
Re: Immanuel Bekker
filix schrieb am 18.04.2025 um 11:17 Uhr (Zitieren)
Aus heutiger Sicht ist handelt es sich um das typische Schweigen eines Mobbing-Opfers:
(Die modernen Väter der Antike: die Entwicklung der Altertumswissenschaften an Akademie und Universität im Berlin des 19. Jahrhunderts. Walter de Gruyter, 2009. S. 329f.)
Re: Immanuel Bekker
Patroklos schrieb am 18.04.2025 um 11:32 Uhr (Zitieren)
Vielen Dank.
Schleiermachers Bonmot mag gleichwohl von großer Anerkennung zeugen.
Re: Immanuel Bekker
Γραικύλος schrieb am 18.04.2025 um 18:10 Uhr (Zitieren)
"Bekker schweigt in sieben Sprachen" ist ein schönes Paradoxon.
Kannst Du dafür eine Quelle angeben?
Re: Immanuel Bekker
Γραικύλος schrieb am 18.04.2025 um 18:37 Uhr (Zitieren)
Übrigens gibt es zwei Immanuel Bekkers:
- August Immanuel Bekker (1785-1871), der hier gemeinte Altphilologe, und
- Ernst Immanuel Bekker (1827-1916), der Professor für römisches Recht und Sohn des ersteren.
Re: Immanuel Bekker
Patroklos schrieb am 18.04.2025 um 18:39 Uhr (Zitieren)
Ich hatte WP angegeben. Auch schweres googeln bringt nichts. Einmal heißt es schmallippig: Schleiermacher, Gespräche.
Re: Immanuel Bekker
Γραικύλος schrieb am 18.04.2025 um 18:45 Uhr (Zitieren)
Dann ist es so. Oder wir müssen auf filix warten.
Re: Immanuel Bekker
filix schrieb am 18.04.2025 um 20:05 Uhr (Zitieren)
Es wird auch F.A. Wolf und Niebuhr zugeschrieben, weiter als Büchmann, d.h. hinter Zelter an Goethe im März 1832 zu gelangen, scheint nicht möglich:
(Briefwechsel zwischen Goethe und Zelter in den Jahren 1799 bis 1832: Bd. 1828-1832, Reclam 1832, S.255)