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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
Die Tyche (185 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 17.04.2025 um 14:40 Uhr (Zitieren)
Οὐ λόγον, οὐ νόμον οἶδε Τύχη, μερόπων δὲ τυραννεῖ,
τοῖς ἰδίοις ἀλόγως ῥεύμασι συρομένη.
μᾶλλον τοῖς ἀδίκοισι ῥέπει, μισεῖ δὲ δικαίους,
ὡς ἐπιδεικνυμένη τὴν ἄλογον δύναμιν.

Glück weiß nichts von Sinn und Gesetz, es waltet in Willkür;
sinnlos fährt es dahin, wie seine Laune es treibt.
Gute verfolgt es mit Haß, die Bösen umgibt es mit Segen
und bestätigt dadurch, daß es mit Unsinn reagiert.

[Palladas; Anthologia Graeca X 62
Re: Die Tyche
Udo schrieb am 17.04.2025 um 16:40 Uhr (Zitieren)
vgl:
Der Zufall ist der einzig legitime Herrscher des Universums.
(Napoleon Bonaparte zugeschrieben)

Kennt jemand die Quelle bzw. wann es zum ersten Mal auftaucht?
KI konnte mir nicht weiterhelfen.
Re: Die Tyche
Γραικύλος schrieb am 17.04.2025 um 20:18 Uhr (Zitieren)
Dieses Zitat kenne ich nicht.
Re: Die Tyche
filix schrieb am 17.04.2025 um 22:16 Uhr (Zitieren)
Zu finden als Le hasard est le seul roi légitime dans l'univers (Nr. 80) in Maximes et pensées du prisonnier de St. Hélène (Chez L'Huillier, 1820), das als Übersetzung einer brochure […] paru en Angleterre, où elle est devenue fort rare … aufritt. Ob nun authentisch oder nicht, die Maxime gehört eigentlich in den Paradoxiethread, denn Legitimitätsdiskurse versuchen in der Regel ja nachzuweisen, dass die Herrschaft begründet ist und eben nicht sich bloß dem Zufall verdankt. Das hieße also, dass der legitime König Zufall nicht zufällig auf dem Thron des Universums sitzt.
 
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