"Gold, du Vater der Schmeichler, du Sohn der Qual und der Sorge,
dich zu besitzen ist Furcht, dich zu entbehren ist Qual."
Dagobert Duck, der Besitzer von ganz viel goldenem Metall, der absolut Reichste (, den es gibt,) wird von allen umneidet; er ist der einzige, dem es nur schlecht geht, weil er Sorgen um sein Einkommen hat, und dass nicht zu Unrecht, denn die Panzerknacker werden IHN sowas von ausrauben, bis auf den letzten Pfennig! Weil er zudem ein sogenannter Geizhals ist, ist es einfach "sehr gut" zu verstehen in der Übersetzung wie auch in der von Ihnen vorgeschlagenen Interpretation, damit der originalgriechische Text [Palladas; Anthologia Graeca IX 394] im heutigen allgemeinen Sprachgebrauch in Ihrer Ideenlehre verstanden ist.
Re: Das Gold
Johannes schrieb am 08.03.2025 um 11:51 Uhr (Zitieren)
Gerundium mit Personalpronomen sieht man auch nicht alle Tage.
Seneca:
„Nicht derjenige ist reich, der viel besitzt, sondern derjenige, der wenig braucht.“
Re: Das Gold
Bukolos schrieb am 08.03.2025 um 12:43 Uhr (Zitieren)
Wirklich ungewöhnlich ist ein Personalpronomen als Objekt wohl nicht, auch nicht in Abhängigkeit von einem substantiviertem Verb. Für problematisch könnte man allerdings die Lesart Χρυσί halten (will kein metaphorisches Cross-Gender ansetzen), aber es wird sich wahrscheinlich um eine Verlesung handeln (Beckby hat Χρυσέ).
Re: Das Gold
Bukolos schrieb am 08.03.2025 um 12:46 Uhr (Zitieren)
will kein -> will man kein
Re: Das Gold
Γραικύλος schrieb am 08.03.2025 um 13:31 Uhr (Zitieren)
In der Tat, Χρυσέ; das war ein Schreibfehler von mir.