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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
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Zenobia #6
(235 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 25.02.2025 um 11:59 Uhr (
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Zosimos, Nea Historia:
Hier entstund nun ein großes Gemetzel; indem ein Teil mit den gewöhnlichen Waffen fochte, die Palästiner aber mit ihren Keulen und Prügeln gegen die mit Erz und Eisen Bepanzerten losschlugen.
Wirklich gab auch dieser Umstand zum Siege einen großen Ausschlag; weil die Feinde über diese fremde Waffe bestürzt wurden.
Da endlich die Flucht der Palmyrener allgemein wurde, und die Flüchtigen teils einander selbst niedertraten, teils von den Feinden niedergemacht wurden, ward das Gefilde ganz mit Leichnamen von Pferden und Menschen bedeckt; was sich durch die Flucht retten konnte, warf sich in die Stadt.
54 Über diese Niederlage ward, wie zu erachten, Zenobia äußerst mutlos, und hielt Rat, was nunmehr zu tun sei.
Man war allgemein der Meinung, daß man, weil die Einwohner von Emesa abgeneigt gesinnt wären, und mit den Römern es hielten, diese Stadt aufzugeben,
hingegen Palmyra wohl besetzen, auf die Festigkeit dieses Platzes seine Sicherheit gründen, und dann in ruhiger Muße Überlegungen anstellen müsse. Ohne sich auf andere Ratschläge einzulassen, traten alle diesem Rat bei.
Auf die Nachricht von Zenobiens Flucht rückte Aurelianus in Emesa ein, das ihn gerne aufnahm.
Er fand Reichtümer, welche die flüchtige Zenobia zurücklassen mußte, und trat nun eilends den Zug nach Palmyra an.
Sobald er die Stadt erreicht hatte, umgab er sie mit seinem Lager, und versah sein Heer mit Lebensmitteln von den benachbarten Völkern.
Die Palmyrener spotteten, weil sie ihre Stadt für unüberwindlich hielten, über des Kaisers Unternehmen; ja es ging einer von ihnen so weit, von der Mauer den Kaiser zu schmähen. Ein neben dem Kaiser stehender Perser erbot sich: „Wenn du es befiehlst, sollst du ihn alsbald tot sehen!“ Auf erhaltenen Befehl, verbarg er sich hinter einige, spannte seinen Bogen und traf mit einem Pfeile den Palmyrener,
der noch immer über die Zinne der Mauer sich hervorbückte und Schmähreden ausstieß. Tot stürzte er vor den Augen des Kaisers und des ganzen Heeres herab.
55 Zwar leisteten die Belagerten Widerstand, in der Hoffnung, die Feinde werden aus Mangel an Lebensmitteln ihrem Vorhaben entsagen, allein da letztere darauf beharrten, sie selbst aber aus Mangel an Unterhalt ins Gedränge kamen, entschlossen sie sich, die Flucht gegen den Euphrat zu nehmen, dort Hilfe bei den Persern zu suchen, und neue Händel den Römern zu erwecken.
Sie setzten demnach, weil Kamele schneller als Pferde sind, Zenobia auf ein Kamel, und brachten sie zur Stadt hinaus.
Aurelianus[,] verdrießlich über Zenobiens Flucht und von Natur tätig, schickte schnell Reiterei zu ihrer Verfolgung ab.
Im Begriffe über den Euphrat zu setzen, ward sie eingeholt, und aus dem Schiffe gefangen weg und vor Aurelian geführt.
Zwar erweckte ihm der unerwartete Anblick der gefangenen Fürstin großes Vergnügen; doch ward es bald mit Verdruss gemischt, als sein Ehrgeiz ihm vorstellte, daß die Besiegung eines Weibes bei der Nachwelt ihm keinen sonderlichen Ruhm erwerben möchte.
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