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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
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Tryphon und der Sklavenaufstand von Sizilien #3
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Γραικύλος schrieb am 15.02.2025 um 00:05 Uhr (
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Diodor, Bibliotheké XXXVI 3-10:
Der Praetor aber machte sich auf den Weg zu dieser Stadt, um sie zu entsetzen. Er marschierte nachts, bei sich hatte er 10000 Mann an Italikern und Siziliern und konnte die Aufständischen überfallen, als sie mit der Belagerung beschäftigt waren. Er attackierte ihr Lager, wo er auf eine geringe Bewachung stieß.
Hingegen fand er eine große Zahl gefangener Frauen und dazu eine Menge geplündertes Gut verschiedener Art. Das Lager brachte er ohne Schwierigkeit in seine Hand, plünderte es aus und ging dann gegen Morgantina vor.
Die Aufständischen aber wandten sich sofort zum Gegenangriff. Da sie eine höhergelegene Stellung einnahmen und mit aller Gewalt auf die Gegner hereinbrachen, errangen sie schnell das Übergewicht. Die Truppen des Statthalters wurden in die Flucht geschlagen. Der König der Aufständischen hatte den Befehl ausgegeben, niemand zu töten, der die Waffen wegwarf[,] und so kamen viele davon, die dies taten. Salvius, der auf diese Weise dem Gegner eine Niederlage beigebracht hatte, aber konnte das Lager wieder zurückerobern und hatte nun, nach einem allgemein gerühmten Sieg, den er davontrug, jede Menge an Ausrüstung zur Verfügung.
In der Schlacht fielen an Italikern und Siziliern als Folge dieses menschenfreundlichen Befehls nicht mehr als 600 Mann, in Gefangenschaft allerdings gerieten an die 4000. Da aber als Ergebnis seines Sieges viele zu ihm zusammenströmten, konnte Salvius sein eigenes Heer verdoppeln. Er beherrschte das offene Land und machte sich erneut daran, Morgantina zu belagern. Den Sklaven in der Stadt verkündete er ihre Befreiung. Da aber nun deren Herren im bewußten Gegenzug diesen das gleiche versprachen, wenn sie mit ihnen zusammen kämpften, so zogen sie es vor, sich auf deren Seite zu stellen, fochten mit Begeisterung und konnten so die Belagerer abwehren. Da freilich danach der Praetor diese Freilassung für ungültig erklärte, bewirkte er, daß die meisten von ihnen doch noch zu den Aufständischen überliefen.
5. In der Gegend von Segesta und von Lilybaion wie auch den anderen benachbarten Landstrichen grassierte unter den Sklaven das Fieber des Aufstandes. Der Führer war ein gewisser Athenion, ein Kiliker von ausnehmender Kühnheit. Dieser war der Verwalter bei zwei schwerreichen Brüdern und besaß große Erfahrung in der Sterndeuterei [καὶ τῆς ἀστρομαντικῆς πολλὴν ἔχων ἐμπειρίαν]. Als erstes konnte er die ihm unterstehenden Sklaven dazu gewinnen, um die 200 an der Zahl, und dann die in der Nachbarschaft, so daß binnen fünf Tagen mehr als 1000 zusammengekommen waren.
Von ihnen wurde er zum König gewählt, legte sich das Diadem um, griff aber zu ganz anderen Maßnahmen als die übrigen Aufständischen. Denn er nahm von diesen nicht alle in seine Reihen auf, sondern machte nur die besten zu Kriegern. Die anderen veranlaßte er, an ihrem Platz zu bleiben und sich weiter um ihre gewohnte Arbeit zu kümmern, so daß jeder seine bisherige Aufgabe und seine bisherige Stellung behielt. Daher kam es, daß er seine Soldaten stets mit einer reichlichen Menge an Nahrung versorgen konnte.
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