Γραικύλος schrieb am 17.10.2024 um 00:05 Uhr (Zitieren)
Nikolaos von Damaskus, F 55 (Exc. de virtute 1 p. 340,23):
(Fragmente der Historiker: Nikolaos von Damaskus. Hrsg. v. Tino Shahin. Stuttgart 2018, S. 55)
Re: Peleus und die Frau des Akastos
Γραικύλος schrieb am 17.10.2024 um 00:23 Uhr (Zitieren)
(1) die Dioskuroi Kastor und Polydeukes
Re: Peleus und die Frau des Akastos
Andreas schrieb am 17.10.2024 um 12:24 Uhr (Zitieren)
Ein Fall von "Wer anderen eine Grube gräbt, ..."
Oder: Über die Fatalität nicht erfüllter sexueller Wünsche
Ob sie mit diesen fatalen Folgen gerechnet hat?
Dass sie damit sogar einen Krieg provozieren würde?
Ob es dazu historische Motive gibt? Oder eine reine
Fiktion zur moralischen Belehrung?
Es geht um virtus. Dazu finde ich hier nichts:
PS:
Ich denke dabei an die Geschichte über David und Bathseba mit Folgen für deren Gatten.
Re: Peleus und die Frau des Akastos
Γραικύλος schrieb am 17.10.2024 um 15:24 Uhr (Zitieren)
Dieser Plot mit der heuchlerisch lügenden Frau kommt häufiger vor. Ich frage mich, ob er den Sinn hat, Mißtrauen gegenüber den Behauptungen von Frauen zu schüren. Es könnte sich um eine Verteidigungsstrategie von Männern handeln, die in diesem Falle eine mythische Geschichte einsetzen.
Re: Peleus und die Frau des Akastos
στρουθίον οἰκιακόν schrieb am 17.10.2024 um 17:56 Uhr (Zitieren)
Die Behauptung einer verschmähten Frau, sie sei von dem (von ihr insgeheim begehrten) Mann belästigt worden, hätte sich gar gegen einen Vergewaltigungsversuch wehren müssen (vgl. Potiphars Frau und Joseph), kann ja nur deswegen/dann als Inkriminierung funktionieren, weil/wenn solche Taten für möglich gehalten werden bzw. (wohl nicht zu selten) vorkommen. Kein Grund also, darin eine männliche Abwertungsstrategie dahinter zu vermuten. Meine 2 Pf.
Re: Peleus und die Frau des Akastos
Γραικύλος schrieb am 17.10.2024 um 21:51 Uhr (Zitieren)
Möglich ist das gewiß, es wird wohl auch vorkommen. Daß die Geschichte so häufig erzählt wird, macht sie mir bedenklich.