Γραικύλος schrieb am 10.10.2024 um 01:26 Uhr (Zitieren)
Die Verse sollen sich auf einen Perser beziehen. Bei den Persern galt die Ehe zwischen Mutter und Sohn nicht als Schande; ebenso war es dort erlaubt, Tote den Tieren zum Fraß zu überlassen.
[Anonym (Agathias?); Anthologia Graeca IX 498]
Re: Mutterschänder
Bukolos schrieb am 10.10.2024 um 14:05 Uhr (Zitieren)
Der etwas paradoxe Eindruck eines Grabepigramms, das die Bestattung des Toten verbietet, verliert sich in der Erzählung des Agathias (hist. 2, 31), wo die Worte aus dem Munde einer Trauerscheinung kommen, nachdem die Athener Akademiker, die sich auf der Rückreise vom persischen Hof befinden, unwissenderweise jenen Verworfenen bestattet haben.
Re: Mutterschänder
Bukolos schrieb am 10.10.2024 um 14:06 Uhr (Zitieren)