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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
Sokrates und Aristoteles (234 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 20.09.2024 um 16:39 Uhr (Zitieren)
Wenn Sokrates der Prototyp des Philosophen ist, dann ist Aristoteles der Prototyp des Philosophieprofessors.

(Wolfgang Weimer)
Re: Sokrates und Aristoteles
Aurora schrieb am 21.09.2024 um 09:30 Uhr (Zitieren)
Das kann man so sehen. Ich stimme dir zu.

Wer sind für dich heute echte Philosophen?
Welche Philosophielehrer von heute sind auch solche?
Wen/Welche von beiden Sorten hälst du für den/ die bedeutendsten der Gegenwart.
Wer ist der Wortgewaltigste?
Welche haben uns heute am meisten zu sagen?
Wer ist dein Lieblingsphilosph? Wer war es in deinem Studium? Hast du ein Vorbild?

Sorry für meine Neugier. Aber du bist ja von Fach als promovierter Philosoph.

PS:
Schopenhauer hat heute seinen 164. Todestag.
Ihn halte ich für sehr bemerkens-und bewundernswert.
Re: Sokrates und Aristoteles
filix schrieb am 21.09.2024 um 13:36 Uhr (Zitieren)
Was trägt Aristoteles, der einst nur der Philosoph hieß, diese Charakterisierung ein? Der Hang zur systematischen Durchdringung unterschiedlicher Disziplinen, methodologische Reflexion, Umfang und Gattung der Schriften, arbeitsteilige Wissensproduktion, Verschulung der Weitergabe und -entwicklung ihrer Ergebnisse, die Geschichte seiner Rezeption vor allem im Mittelalter, das ja erst die Institution schafft, die Professoren hervorbringt?
Re: Sokrates und Aristoteles
Udo schrieb am 21.09.2024 um 16:05 Uhr (Zitieren)
Wie definiert man den Unterschied zwischen beiden. Was wären aktuelle Beispiele?

Meine KI sagt dazu:
Es gibt einige wichtige Unterschiede zwischen einem Philosophie-Professor und einem Philosophen:

Berufliche Rolle: Ein Philosophie-Professor hat eine akademische Position an einer Universität oder Hochschule. Seine Hauptaufgaben sind Lehre und Forschung im Bereich der Philosophie. Ein Philosoph hingegen muss nicht unbedingt in der akademischen Welt tätig sein.
Formale Qualifikation: Philosophie-Professoren haben in der Regel einen Doktortitel in Philosophie und durchlaufen einen strengen akademischen Werdegang. Philosophen können aus verschiedenen Hintergründen kommen und benötigen keine spezifischen formalen Qualifikationen.
Schwerpunkt: Professoren konzentrieren sich oft auf bestimmte philosophische Bereiche oder Epochen, in denen sie sich spezialisiert haben. Philosophen können breiter gefächerte Interessen haben oder sich auf praktische Anwendungen der Philosophie konzentrieren.
Publikationen: Von Professoren wird erwartet, dass sie regelmäßig in akademischen Zeitschriften veröffentlichen. Philosophen können ihre Ideen auf vielfältigere Weise verbreiten, z.B. durch Bücher, Essays oder öffentliche Vorträge.
Institutionelle Einbindung: Professoren sind Teil des akademischen Systems mit seinen spezifischen Anforderungen und Strukturen. Philosophen können unabhängiger arbeiten.
Öffentliche Wahrnehmung: Philosophen werden oft als freie Denker wahrgenommen, während Professoren eher mit der akademischen Welt assoziiert werden.

Typische Merkmale eines Philosophen sind:

Kritisches Denken: Philosophen hinterfragen ständig Annahmen und Ideen, analysieren Argumente und suchen nach logischen Unstimmigkeiten.
Reflexion: Sie neigen dazu, tief über grundlegende Fragen des Lebens, der Existenz und der Realität nachzudenken.
Abstraktion: Philosophen können komplexe Ideen auf ihre wesentlichen Elemente reduzieren und in abstrakten Begriffen denken.
Offenheit: Sie sind offen für neue Perspektiven und bereit, ihre eigenen Überzeugungen zu überprüfen und zu revidieren.
Wissensdurst: Philosophen haben oft ein breites Interesse an verschiedenen Wissensgebieten, nicht nur in der Philosophie selbst.
Sprachliche Präzision: Sie legen großen Wert auf genaue Formulierungen und die Klärung von Begriffen.
Argumentation: Philosophen entwickeln und verteidigen ihre Positionen durch sorgfältig konstruierte Argumente.
Erkenntnisstreben: Sie sind ständig auf der Suche nach Wahrheit und tieferem Verständnis.
Ethische Reflexion: Viele Philosophen beschäftigen sich intensiv mit moralischen und ethischen Fragen.
Interdisziplinarität: Sie verbinden oft Erkenntnisse aus verschiedenen Disziplinen, um neue Einsichten zu gewinnen.
Skepsis: Philosophen nehmen selten etwas als selbstverständlich hin und hinterfragen etablierte Überzeugungen.
Dialogbereitschaft: Sie schätzen den intellektuellen Austausch und sind offen für Diskussionen und Debatten.

Diese Eigenschaften können in unterschiedlichem Maße ausgeprägt sein und variieren je nach individueller Ausrichtung und Interessenschwerpunkten des Philosophen.
Re: Sokrates und Aristoteles
Γραικύλος schrieb am 21.09.2024 um 19:57 Uhr (Zitieren)
Daß Aristoteles ein Problem hätte, an einer renommierten Universität späterer Tage eine Professur zu erlangen, denke ich nicht. Hingegen Sokrates mit seiner penetranten Neigung zum Widerspruch und zur kaum verhohlenen Demonstration von Überlegenheit kann ich mir vor einer Berufungskommission nur schwer als erfolgreich vorstellen. Und dann noch seine Publikationsliste!
 
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