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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
Ein Prozeß gegen eine Hexe (227 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 05.09.2024 um 22:56 Uhr (Zitieren)
Aelian, Varia historia V 18:
When the Areopagus had arrested a witch [φαρμακίς] and were about to impose the death penalty on her, they did not execute her until she had given birth; for she was pregnant when arrested. Exempting the child from responsibility and punishment they inflicted the death penalty on the guilty party alone.
Re: Ein Prozeß gegen eine Hexe
Andreas schrieb am 06.09.2024 um 15:26 Uhr (Zitieren)
Ki liefert zu diesem Thema:

Griechische Autoren:

Homer (ca. 8. Jahrhundert v. Chr.):
In der „Odyssee“ erzählt Homer die Geschichten von Kirke (Circe) und den Sirenen, die als magische Wesen gelten. Kirke ist eine mächtige Zauberin, die Männer in Tiere verwandeln kann.

Hesiod (ca. 8.–7. Jahrhundert v. Chr.):
In seiner „Theogonie“ beschreibt Hesiod die Göttin Hekate, die oft mit Magie und Hexerei in Verbindung gebracht wird. Er beschreibt sie als mächtige Göttin, die über viele Aspekte des Lebens und der Magie herrscht.

Euripides (ca. 480–406 v. Chr.):
Der griechische Dramatiker Euripides schrieb die Tragödie „Medea“, in der die Hauptfigur Medea als Zauberin dargestellt wird. Medea ist bekannt für ihre magischen Fähigkeiten und ihre Bereitschaft, diese auch auf grausame Weise einzusetzen.

Plato (ca. 428–348 v. Chr.):
In seinen Dialogen wie „Menon“ und „Gesetze“ diskutiert Plato die Rolle und Natur der Magie und Zauberei, oft in einem philosophischen Kontext, wobei er Magie als potenziell betrügerisch und schädlich betrachtet.

Herodot (ca. 484–425 v. Chr.):
In seiner „Historien“ erwähnt Herodot verschiedene magische Praktiken und Geschichten, vor allem aus dem alten Ägypten und Persien, und berichtet über die magischen Traditionen und Zauberer dieser Kulturen.

Apollonios von Rhodos (ca. 3. Jahrhundert v. Chr.):
In der „Argonautika“ beschreibt Apollonios die Geschichte von Medea, die in der griechischen Mythologie als mächtige Zauberin und Priesterin der Hekate gilt.

Römische Autoren:

Horaz (65–8 v. Chr.):
In seinen „Satiren“ beschreibt Horaz die Hexe Canidia, die er als abscheuliche und bösartige Frau darstellt, die schwarze Magie betreibt.

Ovid (43 v. Chr.–17/18 n. Chr.):
In den „Metamorphosen“ und anderen Werken wie den „Fasti“ beschreibt Ovid magische Verwandlungen und Zauberinnen wie Medea und Circe.

Lucan (39–65 n. Chr.):
In seinem Werk „Pharsalia“ (auch „De Bello Civili“ genannt) beschreibt Lucan die Figur der Erichtho, eine schreckliche Thessalische Hexe, die in einem grausamen Ritual einen Toten wieder zum Leben erweckt, um die Zukunft zu erfahren.

Plinius der Ältere (23–79 n. Chr.):
In seiner „Naturalis Historia“ schreibt Plinius über verschiedene magische Praktiken und verurteilt sie oft als abergläubisch und gefährlich. Er liefert jedoch auch wertvolle Einblicke in die damalige Wahrnehmung von Magie und Hexerei.

Tacitus (ca. 56–120 n. Chr.):
In seinen „Annalen“ und der „Germania“ erwähnt Tacitus verschiedene magische Praktiken und Volksglauben, insbesondere bei den Germanen und anderen Völkern.

Apuleius (ca. 124–170 n. Chr.):
In seinem Werk „Metamorphosen“ oder „Der goldene Esel“ beschreibt Apuleius zahlreiche magische Rituale und Zauber, einschließlich der Verwandlung des Protagonisten in einen Esel durch Magie. Apuleius selbst wurde wegen angeblicher Hexerei angeklagt und verteidigte sich in seiner Rede „Apologia“.

Ägyptische und Nahöstliche Autoren:

Hermetische Schriften (2. Jahrhundert v. Chr. – 2. Jahrhundert n. Chr.):
Diese Schriften, die Hermes Trismegistos zugeschrieben werden, enthalten viele Texte über Magie, Alchemie und astrologische Praktiken, die von den Griechen und Römern stark rezipiert wurden.

Ägyptische Papyri (verschiedene Jahrhunderte):
Verschiedene ägyptische magische Papyri (wie die „Griechisch-Ägyptischen Magischen Papyri“) bieten Einblicke in die Praxis der Magie in der antiken Welt. Diese Texte enthalten Beschwörungen, Zaubersprüche und Rituale, die von Priestern und Magiern verwendet wurden.

Jüdische und Christliche Autoren:

Biblia Sacra (1. Jahrtausend v. Chr. – 1. Jahrhundert n. Chr.):
In der Bibel, sowohl im Alten als auch im Neuen Testament, gibt es zahlreiche Erwähnungen von Magie und Hexerei, die in der Regel negativ dargestellt werden (z.B. die Hexe von Endor im 1. Buch Samuel).

Frühe christliche Autoren (z. B. Tertullian, Augustinus):
Frühe Kirchenväter wie Tertullian und Augustinus schrieben gegen die Praxis der Magie und Hexerei, die sie als Teufelswerk betrachteten.

Gibt es weitere Autoren oder Überlieferungen unbekannter Verfasser?
Re: Ein Prozeß gegen eine Hexe
Γραικύλος schrieb am 06.09.2024 um 16:39 Uhr (Zitieren)
Du kannst einmal hier in der Suchfunktion das Stichwort "Hexe" eingeben.
 
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