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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
Aus dem Gnomologium Vaticanum #14 (200 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 17.08.2024 um 00:03 Uhr (Zitieren)
276.
Euripides wollte Linsen kochen und hatte kein Holz. Da legte er ein Holzbild des Herakles, das nahebei stand, auf den Herd und sagte: „Als dreizehnte Arbeit legt dir Euripides auf, Linsen zu kochen.“


277.
Euklid, der Philosoph, wurde gefragt, welcher Art die Götter seien und wem sie Gunst erwiesen. Er sagte: „Darüber weiß ich nichts, aber das ist gewiß: Geschäftigkeit hassen sie [τοὺς μέντοι φιλοπράγμονας ὅτι μισοῦσιν, ἀσφαλῶς οἶδα].“


279.
Epaminondas, dem Feldherrn von Theben, unterstellte jemand Verrat gegenüber den Feinden, während er ein frugales Mahl einnahm. Da blickte er auf den Denunzianten, zeigte ihm den Tisch und sagte: „Ist das etwa das Mahl eines Verräters? [τοιαῦτα ἄριστα προδότας οὐ τρέφει.]“


284.
Eumonidas, der Thebaner, hatte verkrüppelte Füße. Als ihm die Schuhe gestohlen wurden, betete er: „Mögen die dem Dieb passen!“


293.
König Eumenes Philadelphos sagte seinen Brüdern wiederholt: „Wenn ihr mir als eurem König gegenübertretet, werde ich euch als Brüder behandeln, wenn ihr mich aber als Bruder einstuft, werde ich euch als König begegnen.“


294.
Der Philosoph Epikur bezeichnete die Religion als eine „heilige Krankheit“ [Ἐπίκουρος ὁ φιλόσοφος τὴν οἴησιν ἱερὰν νόσον <εἶναι> ἔλεγεν] <womit die Griechen sonst die Fallsucht bezeichnen>.

Re: Aus dem Gnomologium Vaticanum #14
Γραικύλος schrieb am 17.08.2024 um 00:31 Uhr (Zitieren)
284.: Mögen die ... --> Mögen sie ...
 
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