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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
Aus dem Gnomologium Vaticanum #10 (272 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 13.08.2024 um 00:11 Uhr (Zitieren)
192.
Aristipp sah Diogenes einst an einer Quelle wilde Kohlkräuter waschen. Da sagte er zu ihm: „Mein lieber Diogenes, wenn du dich zu den Höfen der Herren hieltest, müßtest du solches Zeug nicht essen.“ Die Antwort war: „Mein lieber Aristipp, wenn auch du so etwas äßest, müßtest du nicht den Tyrannen schmeicheln.“


195.
„Dreifachsklaven [τριδούλους]“ nannte Diogenes die Menschen: Opfer der Eßlust, der Liebeslust und der Schlaflust.


200a.
Demonax wurde kurz vor seinem Tode gefragt: „Wer sorgt für dein Begräbnis?“ Seine Antwort: „Mein Gestank [ἡ γὰρ ὀδμή με θάψει].“


201.
Diogenes sagte, sein ganzes Leben stecke in dem Tragödienvers: „Bettelnd, irrend, lebend von Tag zu Tage [πτωχός, πλανήτης, βίον ἔχων ἐφημερον].“ Dennoch sei er bereit, mit dem Perserkönig zu wetten, wer das bessere Leben führe.


207.
Als ein Bursche beim Gelage Possen riß und gar nicht aufhören wollte, sagte Demosthenes: „Mein Junge, wer dir das Lallen beigebracht hat, hätte dich auch das Schweigen lehren sollen [πῶς, παρ‘ ᾧ ἔμαθες λαλεῖν, παρὰ τούτῳ σιωπᾶν οὐκ ἔμαθες].“


212.
Auf die Frage, was im Menschenleben am schnellsten verschwinde, sagte Demosthenes: „Die Dankbarkeit [χάρις].“

 
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